Forschungsgemeinschaft fördert Graduiertenkolleg zum Thema Globalisierung

Der Göttinger Zentralcampus: Die Universität Göttingen ist weiterhin an einem Graduierten-Kolleg beteiligt. Foto: Schmidt-Hagemeyer

Göttingen. Die Universität Göttingen ist gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover an einem Graduiertenkolleg „Globalisierung und Entwicklung“ (GLAD) beteiligt. Damit fordert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) weiterhin das Programm.

4,5 Millionen Euro steckt die DFG in das laufende Projekt. Das Graduiertenkolleg untersucht, wie ökonomische Globalisierung – mittels Kapital-, Arbeits- und Technologieströmen – auf Individuen in Entwicklungsländern einwirkt, wie diese reagieren und dadurch die Globalisierung mitgestalten. Globalisierungs- und Entwicklungsforschung werden verbunden, indem die Übertragungsmechanismen zwischen Globalisierung und Entwicklung auf dem individuellen oder Haushaltsniveau betrachtet werden.

Untersucht werden die Anpassung der Haushalte und Institutionen in Entwicklungsländern an die Globalisierung sowie die Rückwirkungen dieser Reaktionen auf den Globalisierungsprozess.

Über die Zusage freut sich Niedersachsens Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic

Graduiertenkollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Chance, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichen Niveau zu promovieren. (bsc)

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