Frauen im Forst gefragt

Studierende informierten sich bei Messe „Berufsbilder der Forstwirtschaft“

Vielfalt des Forstberufes: An den 22 Messeständen im Foyer der HAWK informierten sich über 600 Studierende. Foto: nh
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Vielfalt des Forstberufes: An den 22 Messeständen im Foyer der HAWK informierten sich über 600 Studierende. Foto: nh

Göttingen. Über die Vielfalt des Forstberufes informierten sich jüngst 600 Studierende der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) sowie der Universität Göttingen aus den Bereichen Forstwirtschaft und Forstwissenschaft.

Zum ersten Mal hatten die beiden Hochschulen die gemeinsame Messe „Berufsbilder Forstwirtschaft“ im Foyer der HAWK organisiert. Die Studierenden kamen mit potentiellen Arbeitgebern ins Gespräch, lernten die verschiedenen Berufsbilder kennen und informierten sich über Karrierechancen.

„Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass wir uns kümmern und es uns nicht egal ist, was später aus unseren Studierenden wird“, sagte Prof. Dr. Artur Frank, Studiendekan für Forstwirtschaft und Arboristik an der HAWK. Der Bedarf der Absolventen an solchen Veranstaltungen sei groß. Das zeige die große Resonanz auf die eingeladenen 22 Institutionen und Firmen, die sich den ganzen Tag mit Messeständen präsentieren. Einen Vormittag lang stellten sich die Unternehmen in kurzen Vorträgen vor und erläuterten ihre Arbeitsweise. Vertreter der Niedersächsischen Landesforste waren ebenso dabei wie Mitarbeiter der privaten Holz- und Werkzeugindustrie.

Zum ersten Mal waren die Unternehmen mit eigenen Messeständen vertreten, sodass die Studierenden direkt mit den Mitarbeitern der Unternehmen ins Gespräch kommen konnten.

Gute Zukunftschancen

Die Chancen, einen passenden Job zu finden, stünden derzeit nicht schlecht. „Wir befinden uns an der Schwelle zu einem Generationenwechsel“, sagte Andreas Baderschneider von den Niedersächsischen Landesforsten. Besonders gefragt seien derzeit motivierte, weibliche Bewerberinnen. Auch auf außerfachliche Fähigkeiten werde Wert gelegt. „Darauf achten wir, weil der Forstberuf viel mit Kommunikation zu tun hat“, sagte Sigrun Gola von Hessen Forst. (esp)

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