Förderverein sollte kompromissbereit sein

Freibad Weende: Grüne machen Druck

Fahnen wehen auch 2014 im Weender Freibad: Der Stadtrat hat für die nächste Saison grünes Licht gegeben. Danach soll das Bad zurückgebaut werden. Archivfoto: zje

Göttingen. Die Stadtratfraktion von Bündnis 90/Die Grünen fordert den Förderverein Freibad Weende auf, den Planungsentwurf samt Rückbau der Göttinger Sport und Freizeit GmbH für das Bad als Verhandlungsgrundlage zu akzeptieren.

Nachdem der Stadtrat dem Fortbetrieb des Weender Freibads in der Saison 2014 zugestimmt hat, sollte nach Aufforderung der Grünen der Förderverein „spätestens nach der Bundestagswahl Kompromissbereitschaft zeigen“.

Die Wiedereröffnung des unsanierten Bades in der alten, unwirtschaftlichen und unzeitgemäßen Form mache keinen Sinn, wenn vor der Saisoneröffnung nicht geklärt sei, wie es nach der Saison weitergeht, erklärte der Fraktionsvorsitzende Rolf Becker.

In einem neuen Positionspapier der Grünen zum Thema Weender Freibad verweisen die Grünen auch darauf, dass die Stadt aufgrund des Sparpaketes zu bestimmten Handlungen verpflichtet sei, das müsse auch von Kritikern akzeptiert werden.

Dazu gehört für Becker auch die Einsicht, „dass der Sprungturm für den Badebetrieb nicht zwingend erforderlich ist und die laufenden Kosten in inakzeptabler Weise in die Höhe treibt“. (tko)

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