Freiheit für den letzten deutschen Zirkusbären

Rettung für Ben: Das frühere Zirkustier kann sich jetzt in einem Park erholen. Foto: nh

Worbis. Der Stiftung für Bären gelang ein Befreiungsschlag: Tierschützer retteten den Bären Ben, der 21 Jahre lang unter qualvollen Bedingungen in einem Zirkus lebten musste.

Seit Januar 2006 setzte sich die Stiftung, die unter anderem den Bärenpark in Worbis im Eichsfeld betreibt, für eine Befreiung des Zirkusbären ein. Eine damals geplante Beschlagnahmung wurde zunächst durch einen Richter verhindert.

Doch zahlreiche Tierschützer aus ganz Deutschland gaben nicht auf und erreichten nun, dass der Bär nicht mehr im Zirkus leben muss. Derzeit ist Ben im Südosten Bayerns in einem Bärenpark untergebracht.

Die Stiftung für Bären setzt sich ein Verbot von Wildtieren im Zirkus ein. Sie betreibt außerdem die Bärenparks in Worbis sowie im Schwarzwald, die den Wildtieren ein neues Zuhause bieten.

Die verhaltensgestörten Bären können in den Freianlagen ihre natürlichen Verhaltensweisen und Instinkte wiederentdecken. Mitarbeiter der Stiftung brachten in den vergangenen zwanzig Jahren über 40 Bären in den Parks und anderen Einrichtungen unter.

Der „Alternative Bärenpark Worbis“ lädt für Sonntag, 27. März, zum großen Osterfest ein. Für Jung und Alt beginnt die Ostereiersuche ab 10 Uhr.

Eine Tageskarte für den Besuch des Bärenparks kostet für Erwachsene 6,50 Euro. Für Familien lohnt sich eine gemeinsame Karte für 19 Euro.

Kontakt: Alternativer Bärenpark Worbis, Tel.: 036074/20090, E-Mail: worbis@baer.de

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