Friedlandhilfe fördert Betreuung und Beratung

500.000 Euro für Spätaussiedler

Spätaussiedler im Lager Friedland: Die Friedlandhilfe fördert ihre Betreuung dieses Jahr mit 500.000 Euro. Das Archivbild entstand bei einer Weihnachtsfeier für Aussiedler. Archivfoto: Schröter

Friedland. Der Verein Friedlandhilfe kann in diesem Jahr rund 500.000 Euro für die Betreuung und Beratung von Spätaussiedlern im Lager Friedland bereitstellen.

Seit der Gründung des Vereins im Jahr 1957 seien an Aussiedler und Spätheimkehrer im Lager insgesamt mehr als 60 Millionen Euro verteilt worden, berichtete der Vorsitzende Karl-Heinz Keudel. Das Geld stammt seinen Angaben zufolge überwiegend von privaten Spendern.

Spätaussiedler aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion und anderen osteuropäischen Ländern kommen über Friedland in die Bundesrepublik. Mit knapp 400.000 hatte ihre Zahl 1990 einen Höchststand erreicht, danach war sie stetig gesunken.

Seit einer Änderung des Bundesvertriebenengesetzes im Herbst 2013 steigt die Zahl jedoch wieder leicht. 2014 kamen etwa 5700 Aussiedler in Friedland an. Bei der Betreuung der Spätaussiedler im Lager Friedland arbeitet der Verein Friedlandhilfe eng mit den Behörden und den dort tätigen Hilfswerken zusammen, betonte Keudel. (epd)

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