Brandanschlag in Reckershausen: Landrat Reuter ist erschrocken und besorgt

BernhardReuter

Reckershausen/Göttingen. Erschrocken und besorgt reagiert Landrat Bernhard Reuter auf den mutmaßlichen Brandanschlag auf ein Auto in Reckershausen.

Die Polizei geht von einer politisch motivierten Tat aus. Betroffen ist das Dienstfahrzeug eines Mitglieds als rechtsextrem geltenden „Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen“. Es war in der Nacht zum Donnerstag in Reckershausen bei Friedland in Flammen aufgegangen.

„Meine Haltung zum Freundeskreis ist klar. Ich lehne die menschenverachtende und demokratiefeindliche Ideologie der Rechten ab“, macht Reuter deutlich. Widerstand dagegen müsse jedoch mit Worten geleistet werden. „Wer das Auto Andersdenkender anzündet, handelt kriminell. Mit politischer Auseinandersetzung hat das nichts zu tun“, sagte Landrat Reuter. Er sei erleichtert, dass kein Mensch zu Schaden gekommen sei, weder die Betroffenen noch die eingesetzten Feuerwehrleute.

„Offenheit, Toleranz und Rechtsstaatlichkeit, das ist die richtige und einzige Haltung in dieser Auseinandersetzung. Das haben wir in Güntersen, Duderstadt, Dransfeld und anderen Orten des Landkreises gezeigt. Gewalt in jedweder Form lehne ich ohne Wenn und Aber ab“, so der Landrat in einer Stellungnahme zu dem Vorfall.

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