Neue Kita in Friedland

Die Absichtserklärung ist unterschrieben: Katholische Kirche baut neue Kita in Friedland

Mehrere Erwachsene stehen hinter einem Plakat, Kinder sitzen auf dem Boden davor
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Absichtserklärung: Felix Zapf, Leiter der Kita St. Norbert (von links), Gemeindebürgermeister Andreas Friedrichs, Dechant Wigbert Schwarze, Johann Schustek (Gemeinde Friedland), Pastoralrat Lars Maue und Ortsbürgermeister Joachim Hoy sowie Kinder der Kita St. Norbert freuen sich auf den Neubau der Kindertagesstätte.

Die katholische Kirchengemeinde Maria Königin des Friedens in Friedland plant den Neubau einer Kindertagesstätte.

Friedland – Am Dienstag unterschrieben Dechant Wigbert Schwarze und Gemeindebürgermeister Andreas Friedrichs eine gemeinsame Absichtserklärung. Grund für den anstehenden Neubau ist zum einen die Tatsache, dass das alte Gebäude, das die katholische Kita St. Norbert beherbergt, stark in die Jahre gekommen ist und einer Grundsanierung bedürfte.

Andererseits braucht die Gemeinde Friedland laut der mehrjährigen Bedarfsplanung künftig mehr Krippenplätze, so dass sie ein starkes Interesse an einer Vergrößerung der Kita St. Norbert hat.

Das aktuelle Gebäude der Kita St. Norbert ist in die Jahre gekommen und soll an anderer Stelle durch einen Neubau ersetzt werden.

Die neue Kindertagesstätte soll nun auf dem Kirchvorplatz und damit in unmittelbarer Nähe der St. Norbert Kirche entstehen. Sie soll nach der zum 1. August 2023 geplanten Fertigstellung wie bisher 50 Kindergartenkindern (zwei Gruppen zu je 25), aber 30 Krippenkindern (und damit 15 mehr als bislang) in ebenfalls zwei Gruppen Platz bieten.

„Kinder sind die wichtigsten Menschen“, betonte Dechant Wigbert Schwarze bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung. Weil dies so sei und weil das alte Kindergartengebäude „ziemlich marode und somit nicht mehr tragbar“ sei, habe sich die Kirchengemeinde für einen Neubau entschieden. Mit der beidseitigen Absichtserklärung sollten nun die bisherigen Planungen und Gespräche verbrieft und eine verbindliche Arbeitsebene zwischen der kirchlichen und der politischen Gemeinde sichergestellt werden.

„Wir wollen jedem Kind in unsere Gemeinde einen Krippen- oder Kindergartenplatz anbieten“, sagte Bürgermeister Andreas Friedrichs. Was die Kindergartenplätze angehe, könnten die beiden Friedländer Kindertagesstätten sowohl den aktuellen als auch den für die Zukunft erwarteten Bedarf decken.

„Bei den Krippenplätzen sieht das aber voraussichtlich anders aus und deshalb sind wir sehr froh, dass die katholische Kirche sich für diesen Neubau mit entsprechender Erweiterung entschieden hat“, so Friedrichs.

Das sieht auch Friedlands Ortsbürgermeister Joachim Hoy so, äußerte jedoch einen Wunsch. „Der Ortsrat würde sich freuen, wenn das alte Gebäude in der Norbertstraße nach dem Umzug der Kita als Einrichtung für Senioren weitergenutzt wird“, sagte Hoy.

Eine solche Einrichtung würde in Friedland fehlen. Wigbert Schwarze versprach, diesen Wunsch aufzunehmen und bei den Überlegungen für eine Weiternutzung des alten Kita-Gebäudes zu berücksichtigen. (Per Schröter)

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