EAM: Neues Umspannwerk bei Friedland stabilisiert das Stromnetz

Ab sofort am Netz: EAM-Geschäftsführer Thomas Weber (Zweiter von rechts) nahm zusammen mit Landrat Bernhard Reuter (rechts) und zahlreichen Bürgermeistern aus den Landkreisen Göttingen und Werra-Meißner das neue Umspannwerk in Deiderode bei Friedland in Betrieb. Foto: Schröter

Deiderode. Um seine Stromnetze weiter zu stabilisieren hat der regionale Energieversorger EAM 3,1 Millionen Euro in ein neues Umspannwerk bei Deiderode in der Gemeinde Friedland investiert. Am Montag wurde das Umspannwerk Drammetal in Betrieb genommen.

„Dies ist eine der größten Einzelinvestitionen, die wir in diesem Jahr vornehmen“, betonte EAM-Geschäftsführer Thomas Weber. Zentrale Aufgabe des neuen Umspannwerkes ist es, die Hochspannung des vorgelagerten Netzes der Avacon AG von 110.000 Volt auf 20.000 Volt-Mittelspannung zu transformieren. Anschließend wird die Energie über das Verteilnetz der EAM-eigenen EnergieNetz Mitte in die Ortsnetzstationen und damit an die Kunden verteilt.

Wichtiger Knotenpunkt

„Das Umspannwerk Drammetal ist ein wichtiger Knotenpunkt zwischen dem Umspannwerk Grone in Göttingen und dem in Witzenhausen“, sagte Weber. Es trage zur Steigerung der Versorgungssicherheit in der Region südlich von Göttingen und zur Entlastung des dortigen Mittelspannungsnetzes bei. „Die drei Umspannwerke werden sich künftig gegenseitig in Reserve halten, etwa bei erforderlichen Wartungsarbeiten“, so der EAM-Geschäftsführer.

„Außerdem leisten wir mit dem neuen Werk einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in der Region.“ So würden dort künftig regional erzeugte erneuerbare Energie aufgenommen werden – sowohl aus den geplanten Windparks in Jühnde und Volkerode als auch aus dem bereits im Bau befindlichen Windpark Ellerode.

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