Grenzdurchgangslager nur für 700 Personen ausgelegt

Entlastung für Friedland: Unter 2000 Flüchtlinge im Durchgangslager

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Blick ins Lager Friedland: Dort waren zeitweise mehr als 3000 Asylsuchende untergebracht. Jetzt wurde die Einrichtung deutlich entlastet.

Friedland. Die Zahl der Flüchtlinge im Grenzdurchgangslager Friedland wurde deutlich reduziert: Aktuell leben weniger als 2000 Asylsuchende in der Einrichtung.

Die Zahl soll laut Landkreis Göttingen noch weiter sinken. Zeitweise waren mehr als 3500 Menschen in dem für 700 Flüchtlinge ausgelegten Lager untergebracht. Landrat Bernhard Reuter begrüßt die Entwicklung: „Innenminister Boris Pistorius hat die dramatische Situation in Friedland erkannt und reagiert.“ Friedlands Bürgermeister Andreas Friedrichs ergänzt: „Alle Strukturen im und um das Lager sind dankbar, dass die außerordentlich große Belastung reduziert wurde.“

Mit dem „Friedländer Appell“ hatten Landrat Reuter und Bürgermeister Friedrichs gemeinsam mit Ortsbürgermeister Wilfried Henze und Lagerpastor Martin Steinberg im Oktober die Halbierung der Belegungszahl gefordert. Die Situation sei für die Flüchtlinge und die Beschäftigten der Landesaufnahmeeinrichtung, aber auch für die Bevölkerung des 1200-Einwohner-Ortes Friedland nicht mehr zumutbar, begründeten sie ihre Forderung.

„Die Entlastung für Lager und Ortschaft war dringend nötig“, kommentiert Friedrichs die neue Entwicklung. Die Zahl der Flüchtlinge werde auf ein für alle verkraftbares Maß zurückgeführt.

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