Friedland: 30 Flüchtlinge müssen im Zelt übernachten

Heinrich Hörnemeyer

Friedland. Im Grenzdurchgangslager Friedland müssen trotz der Kälte derzeit etwa 30 junge Männer in einem Großzelt übernachten. In Kürze sollen sie in feste Unterkünfte umziehen.

Die etwa 30 jungen Männer müssen derzeit in einem Großzelt übernachten, weil es einen Wasserschaden in einem der Gebäude in Friedland gab. Der ist nach Angaben von Lagerleiter Heinrich Hörnschemeyer inzwischen behoben.

Das Großzelt ist mit einer Heizung sowie einem Fußboden ausgestattet. „Es gibt keinerlei Beschwerden“, sagte der Lagerleiter. Bewusst sind in dem Zelt keine Familien untergebracht.

Insgesamt stehen auf dem Gelände des Lagers Friedland zwei Großzelte, um notfalls schnell viele Neuankömmlinge aufnehmen zu können.

Zurzeit leben im Lager Friedland etwa 1300 Flüchtlinge, also deutlich weniger als im Sommer vergangenen Jahres, als zeitweise mehr als 3000 Flüchtlinge dort waren. Hinzu kommen etwa 70 Spätaussiedler.

Hörnschemeyer geht davon aus, dass die Zelte dauerhaft nicht belegt werden müssen, wenn sich Ankünfte und Abreisen von Flüchtlingen die Waage halten.

Deutlich mehr Flüchtlinge müssen in anderen Regionen in Zelten untergebracht werden. In Braunschweig haben etwa 450 und in Bremen etwa 1300 Asylbewerber kein festes Dach über dem Kopf.

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