Neujahrsempfang von Bürgermeister

Friedland investiert acht Millionen Euro - auch in Hochwasserschutz

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Neujahrsempfang Friedland: Im Sporthaus von Ballenhausen sprach Bürgermeister Andreas Friedrichs vor den Bürgern seiner Gemeinde.

Ballenhausen. Andrang herrschte am Sonntagvormittag im Sporthaus in Ballenhausen, denn der Friedländer Bürgermeister Andreas Friedrichs hatte zum Neujahrsempfang geladen.

„Das ist für mich immer wieder eine sehr schöne Veranstaltung“, freute sich der gut aufgelegte Gemeindebürgermeister Andreas Friedrichs, der bereits zum 16. Mal zahlreiche Hände von Vertretern aus Politik, Wirtschaft sowie von Vereinen und Verbänden schütteln durfte.

„Dass jedes Jahr so viele Menschen zu unserem Neujahrsempfang kommen, ist für mich immer auch ein deutliches Zeichen dafür, dass es ein gutes Miteinander hier in der Gemeinde und zudem viele partnerschaftliche Kontakte nach Göttingen, Thüringen und Hessen gibt“, sagte er.

Wie bereits im vergangenen Jahr bildete auch diesmal das Thema Flüchtlinge einen zentralen Punkt in Friedrichs´ Jahresrückblick. „Das hat uns auch 2016 wieder in Atem gehalten“, meinte er, „auch wenn die Zahl der Flüchtlinge im Laufe des Jahres deutlich zurückgegangen ist“.

Er bedankte sich bei den Bürgern Friedlands für deren Toleranz und bei den vielen Menschen in den Einrichtungen, die sich um Flüchtlinge kümmern, für deren großes Engagement. „Das war auch im vergangenen Jahr wieder eine tolle Teamleistung und ein echtes Aushängeschild für die Gemeinde Friedland.“ Friedrichs´ spezieller Dank für ihre Flüchtlingshilfe ging an die Helferinnen und Helfer aus den Sportvereinen in Klein Schneen und Ballenhausen, die er dafür mit dem Bürgerpreis 2016 auszeichnete.

Ein dickes Lob vom Bürgermeister bekamen aber auch alle anderen Menschen aus der Gemeinde, die sich ehrenamtlich engagieren – sei es bei den Feuerwehren, in der Politik oder in den Vereinen. „Die Gemeinde Friedland ist etwas Besonderes“, betonte Friedrichs. „Das geht aber nur, wenn wie bei uns alle Räder ineinander greifen.“

Die Eröffnung des Museums Friedland am 16. Märznannte der Bürgermeister „einen guten Tag für die Gemeinde und einen guten Tag für Südniedersachsen“. Er sei sich sicher, dass das Museum auf lange Sicht ein echter Erfolg werde.

2016 brachte für Friedland aber nicht nur Erfreuliches. „Auch hier war dieses Jahr geprägt durch den Klimawandel“, betonte der Bürgermeister. So sei es beispielsweise in Klein Schneen zum wiederholten Mal zu schweren Schäden durch Starkregen gekommen. „Aus diesem Grund werden wir uns in den kommenden Jahren vermehrt um den Hochwasserschutz in unseren Ortschaften kümmern“, kündigte Friedrichs an.

Für 2017 stellte der Bürgermeister Investitionen in Höhe von acht Millionen Euro unter anderem für diverse Bauvorhaben in Aussicht. „Und das ist eigentlich ziemlich unglaublich für so eine kleine Gemeinde wie Friedland“, sagte er.

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