Weihnachtsfeier

Geschenke am "Tor zur Freiheit" in Friedland

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Weihnachtsfeier im Grenzdurchgangslager in Friedland: Landtags-Vize Frank Oesterhelweg (rechts), Innenminister Boris Pistorius (Zweiter von rechts) und Bischof Dr. Heiner Wilmer überreichten dabei Geschenke.

Friedland. Das Grenzdurchgangslager Friedland als Tor zur Freiheit steht für Hoffnung auf eine bessere Zukunft und neue Perspektiven im Leben der Menschen, die es durchlaufen. Das unterstrich der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD) bei der traditionellen Weihnachtsfeier in der Einrichtung.

Pistorius verteilte nach den offiziellen Ansprachen zusammen mit dem Landtagsvizepräsident Frank Oesterhelweg und dem neuen Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer Geschenke an die Mädchen und Jungen.

Vor mehreren hundert Gästen hatte Pistorius zuvor gesagt: „Viele mussten ihre Heimat verlassen. Viele haben Gewalt, Not und Leid erleben müssen. Manche haben auch eine gefährliche, anstrengenden Flucht hinter sich. Um so wichtiger ist es, dass sie hier in Friedland in Ruhe ankommen können. Hier können sie sich alle sicher und gut aufgehoben fühlen.“

Stolz verwies er darauf, dass das internationale Kinderhilfswerk Unicef das Land Niedersachsen in Sachen Gewaltschutz als Vorzeigeland bezeichnet habe. Hintergrund ist, dass für alle Flüchtlingsunterrkünfte im Land ein Gewaltschutzkonzept entwickelt und konsequent umgesetzt worden ist.

Landtagsvizepräsident Oesterhelweg (CDU) appellierte an die Menschen, die in Deutschland bleiben wollen, „unsere Gesetze zu respektieren und unsere Kultur zu akzeptieren“. Mit gegenseitigem Respekt würde es zu einem guten Miteinander kommen.

Nach der großen Flüchtlingswelle 2015 ist inzwischen nach Angaben von Heinrich Hörnschemeyer, dem Leiter des Grenzdurchgangslagers, wieder Normalität eingekehrt. Rund 500 der 850 Plätze seien besetzt.

Die Masse der durchgehenden Menschen mit etwas über 7000 Personen gehört zur Gruppe der Spätaussiedler. Sie kommen vor allem aus der Ukraine, Kasachstan und der Russichen Förderation. Außerdem spielen Ankömmlinge aus den Krisenherden des Nahen Ostens noch eine Rolle. 

Sagte ein Gedicht auf Deutsch vor dem Weihnachtsmann auf: Der zehnjährige Pascal aus Ruanda in Zentralafrika kam ans Mikrofon.

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