Friedländer Kommunalpolitikers Stefan Klute

"Einfangen und einschläfern": Wirbel um Äußerung zu Streuner-Katzen

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Friedland/Hann.Münden. Eine öffentliche Äußerung des Friedländer Kommunalpolitikers Stefan Klute zum Umgang mit streunenden Katzen ist auf heftige Kritik gestoßen.

Klute, der vorigen Freitag aus der CDU ausgetreten ist, bestätigte auf Nachfrage der HNA, er habe sich als Privatmann auf der Facebookseite des Tierschutzvereins Friedland an der Diskussion über die Streichung des Zuschusses an den Tierschutzverein beteiligt.

Auf die Frage der Tierschützer, wohin mit den Katzen, wenn das dringend benötigte Geld für die Kastration der Tiere fehle, habe er vorgeschlagen, die Tiere einzufangen und einzuschläfern. Das sei seine Privatmeinung gewesen, zu der er stehe. Als beratendes Mitglied im Finanzausschuss der Gemeinde Friedland habe er die Position der Gruppe CDU/Grüne vertreten, die für eine Kürzung des Zuschusses an den Tierschutzverein eintritt.

Der Mündener SPD-Landtagsabgeordnete Ronald Schminke betont in einer Stellungnahme, das Tierschutzgesetz erlaube das Töten freilebender Katzen nicht. Die wirkungsvollste Methode, Streunerkatzen vor unkontrollierter Vermehrung zu schützen, sei die Kastration. Schminke: „Die ehrenamtlichen Tierschützer bezahlen solche Kosten nicht selten aus Eigenmitteln, obwohl die Kommunen das Geld zur Verfügung stellen. Den Tierschutzvereinen muss mehr Geld zur Erledigung ihrer ehrenamtlichen Arbeit zur Verfügung gestellt werden.“ (kri)

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