Mobilität auf dem Land

Klein Schneen setzt auf Elektro-Mobilität: Verein organisiert Carsharing

Der Vorstand des Vereins „Klein Schneen mobil“: (vorn, von links) Reinhard Kreter, Rolf Gruschinski und Siegfried Marburger sowie (hinten, von links) Uwe Schwabe, Alexander Jühne und Albrecht Baetge.
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Der Vorstand des Vereins „Klein Schneen mobil“: (vorn, von links) Reinhard Kreter, Rolf Gruschinski und Siegfried Marburger sowie (hinten, von links) Uwe Schwabe, Alexander Jühne und Albrecht Baetge.

Möglichst viele Einwohner in der Friedländer Ortschaft Klein Schneen sollen die Elektro-Mobilität nutzen. Ein Verein wird die Aktivitäten jetzt bündeln.

Im vergangenen Jahr war der Ort neben Schlarpe und Eisdorf einer der drei Sieger im Wettbewerb „Unser Dorf fährt elektrisch, Carsharing für den ländlichen Raum“. Mit dem Preis verbunden sind 7500 Euro für die Finanzierung eines E-Autos für Klein Schneen. Außerdem gibt es finanzielle Unterstützung für den Aufbau einer Ladesäule im Dorf.

Klein Schneen konnte bei dem Wettbewerb vor allem durch Ideen für die Nutzergewinnung überzeugen. Ein Beispiel: Zum Nachweis der Alltagstauglichkeit eines E-Autos stellten die Macher das geplante Fahrzeug bei der Dorfkirmes vor. 

Am vergangenen Wochenende wurde nun der Trägerverein „Klein Schneen mobil“ für den Betrieb des Elektroautos aus der Taufe gehoben. Die 16 Gründungsmitglieder wählten Albrecht Baetge zum Vorsitzenden. Ihm zur Seite stehen Siegfried Marburger als stellvertretender Vorsitzender und Alexander Jühne als Geschäftsführer . Als Beisitzer fungieren Rolf Gruschinski, Reinhard Kreter und Uwe Schwabe. Sie wollen gemeinsam das konkrete Konzept für die Nutzung der E-Mobilität entwickeln.

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„Nun geht die Arbeit erst richtig los“, macht Albrecht Baetge, ehemaliger Wortführer der Arbeitsgruppe „Klein Schneen mobil“, deutlich. So wollen die Vorstandsmitglieder ein E-Auto aussuchen und bestellen. Außerdem müssen Preislisten für die Nutzung erstellt werden.

Schon jetzt ist klar: Nicht nur Selbstfahrer sollen in den Verein eintreten können. Geplant ist auch eine passive Mitgliedschaft für Interessierte, die nicht mehr selbst fahren möchten oder können. Durch Einrichtung eines ehrenamtlichen Fahrdienstes sollen beispielsweise Senioren zum Einkauf oder zum Arzt gebracht werden. Auch sind Familien- und Fördermitgliedschaften geplant.

„Ich bin froh, dass das Interesse bereits bei der Gründung so groß ist“, freute sich der stellvertretende Vereinschef Siegfried Marburger. Weitere Förderer und Mitglieder sind willkommen. Mehr Informationen gibt es im Internet.

www. klein-schneen.de/mobil

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