Bündnis gegen Rechts in Friedland

Kundgebung: Drei Männer wurden von Polizei zur Landesgrenze gebracht

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Das Göttinger Bündnis gegen Rechts hatte zur Kundgebung an der Flüchtlingsunterkunft in Friedland aufgerufen.

Friedland. Der als rechtsextrem eingestufte Arminius-Bund durfte am Grenzdurchgangslager Friedland am Samstag keine Mahnwache halten. Dafür aber kamen 140 Menschen zur Kundgebung des Göttinger Bündnisses gegen Rechts. Es gab einen Platzverweis.

Die Veranstaltung mit Redebeiträgen und Musik verlief laut Polizei störungsfrei. Einige Teilnehmer der Kundgebung besuchten im Laufe der Aktion das Unterkunftsgelände, um sich einen Eindruck von der Situation der dort lebenden Flüchtlinge zu verschaffen. Auch dabei gab es keine Zwischenfälle.

Gegen 13.40 Uhr wurden Polizisten allerdings auf ein Auto aus Nordrhein-Westfalen aufmerksam, das auf dem Parkplatz unterhalb des Heimkehrer-Mahnmals stand. Drei Personen saßen darin. Die Beamten überprüften die Männer und fanden heraus, dass einer von ihnen an der Organisation der später verbotenen Mahnwache des Arminius-Bundes beteiligt gewesen war, die hätte vor der Flüchtlingsunterkunft in Friedland stattfinden sollen.

Die drei Männer hatten ein Plakat bei sich, das hätte während der Mahnwache aufgestellt werden sollen. Zudem sagten sie den Polizisten, dass sie zur Flüchtlingsunterkunft gehen wollten. "Aufgrund der Gesamtsituation" wurde ihnen das von der Polizei verboten, die einen Platzverweis aussprach. Das Fahrzeug mit den drei Männern wurde schließlich von Einsatzkräften bis zur Landesgrenze zu Hessen begleitet.

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