Özil und Olinde im Programm

Museum Friedland setzt Fokus auf Sport und Integration

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Stellten das Quartalsprogramm vor: Dr. Steffen Wiegmann und Eva Völker vom Museum Friedland mit dem neuen Programmflyer.

Mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm und einer Sonderausstellung startet das Museum Friedland in das neue Jahr.

„Ein großes Thema ist gleich zu Beginn der Sport und wie dieser zur Integration beitragen kann“, sagte der wissenschaftliche Leiter des Museums, Dr. Steffen Wiegmann, bei der Programmpräsentation. 

Dieser Frage geht Wiegmann am Donnerstag, 7. Februar, ab 19 Uhr bei der Podiumsdiskussion „Entscheidend ist auf dem Platz – Sport und Integration“ nach, bei der er mit dem ehemaligen Göttinger Basketballprofi Wilbert Olinde und dem Fußballspieler Sergej Evljuskin aus Kassel sowie Friedlands Bürgermeister Andreas Friedrichs drei illustre Gesprächspartner begrüßt.

Eine Woche später (Donnerstag, 14. Februar, 18 Uhr) ist das Museum Friedland dann mit einer weiteren Podiumsdiskussion zu Gast in der Volkshochschule in Kassel. 

Dabei unterhalten sich Sergej Evljuskin und der Sportjournalist Dietrich Schulze-Marmeling, der sich mit der Person Mesut Özil auseinandergesetzt hat, unter dem Titel „zwischen Hesseliga und Premier League – wie gelingt Integration durch Sport“ über den sportlichen und medialen Druck im Fußball, den Umgang der Spieler damit und über die Mechanismen und Hintergründe im „Fall Özil“. Abgerundet wird das Thema durch die Sonderausstellung durch die Sonderausstellung „Sport und Integration“, die noch bis Ende Juli in der Nissenhütte im Grenzdurchgangslager Friedland zu sehen ist.

„Ein weiterer Höhepunkt im ersten Quartal wird sicher der Gesprächsabend mit der Gesundheitswissenschaftlerin Annelie Keil und Bremens Ex-Bürgermeister Henning Scherf“, betonte Museumssprecherin Eva Völker. Dabei beschreiben die beiden gemeinsamen Autoren des Buches „Das letzte Tabu“ ihre teils bitteren, teils tröstlichen Erfahrungen mit dem Tod im Krieg und auf der Flucht und verbinden diese mit der gesellschaftlichen Frage danach, wie Menschen den letzten Abschied leben lernen können (Dienstag, 12. März, 19 Uhr).

Neben einem Erzählcafé unter dem Motto „In Friedland war was los“ (Dienstag, 12. Februar, 17 Uhr), Der Vorführung des Films „Poka heißt tschüss auf Russisch“ (Mittwoch, 27. Februar, 19 Uhr) sowie der Lesung „Das Buch der Flucht: Die Bibel“ mit Johann Hinrich (Mittwoch, 27. März, 19 Uhr) lohnt sich auch der Blick hinter die Kulissen bei einer der unter dem Motto „Mit anderen Augen“ angebotenen Führungen.

Weitere Informationen (inklusive der Eintrittspreise) gibt es unter www.museum-friedland.de/aktuelles/programm/

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