Neues Online-Angebot des Museums Friedland

Flucht und Vertreibung sind Themen im Podcast des Museums Friedland

Im Vordergrund eines alt wirkenden Steingebäudes ist ein Anbau aus Glas zu sehen.
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Das Museum Friedland: Es hat sein digitales Angebot um einen Podcast zu den Themen Flucht und Vertreibung erweitert.

Mit einem Podcast will das Museum Friedland möglichst einem breiten Publikum die Themen Flucht und Vertreibung nahebringen. Die erste Folge ist bereits im Internet zu hören.

Friedland – Die erste Folge ist der Sonderausstellung „I FEEL“ gewidmet, wie das Museum mitteilte.

Diese Schau umfasst elf großformatige Gemälde, die Bilder wurden je zur Hälfte von einer geflüchteten Künstlerin und von Malerinnen ohne Fluchtgeschichte gestaltet. Die Ausstellung geht in diesem Frühjahr auf Wanderschaft. Erste Station ist die evangelische Marienkirche in Göttingen.

„Als Museum mit starker auch überregionaler Bedeutung arbeiten wir ständig an der Erweiterung unseres digitalen Angebotes“, macht Anna Haut, die wissenschaftliche Leiterin des Museums, deutlich. Bereits jetzt gehören ein virtueller Rundgang und digitale Bildungsworkshops zum festen Angebot.

Museum zeigt in Ausstellung Geschichte des Lagers Friedland

Der Podcast kann auf der Internetseite des Museums unter museum-friedland.de, auf der Internetpräsenz der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe unter migrationsbeauftragte-niedersachsen.de sowie auf den gängigen Streaming-Portalen gehört und heruntergeladen werden.

Das vor fünf Jahren eröffnete Museum Friedland dokumentiert in einer Dauerausstellung die wechselvolle Geschichte des benachbarten Grenzdurchgangslagers Friedland.

Seit der Gründung im September 1945 war das Lager Anlaufstelle für weit mehr als vier Millionen Menschen, unter anderem für Flüchtlinge, Vertriebene, Aussiedler und Heimkehrer aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft.

Friedland ist heute zuständig für die dem Land Niedersachsen zugewiesenen Asylbewerber, für Menschen aus dem Umsiedlungsprogramm des UNHCR, für Spätaussiedler sowie für jüdische Zuwanderer aus Osteuropa und Zentralasien. (Bernd Schlegel, mit epd)

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