Innenministerium

Land Niedersachsen hat 177 Evakuierte aus Afghanistan in Friedland aufgenommen

Das Grenzdurchgangslager Friedland aus der Luft: Dort werden die Flüchtlinge aus Afghanistan aufgenommen.
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Das Grenzdurchgangslager Friedland aus der Luft: Dort wurden 177 Flüchtlinge aus Afghanistan aufgenommen. (Archivfoto)

Niedersachsen hat nach Angaben des Innenministeriums 177 Afghaninnen und Afghanen, die mit Militärmaschinen aus Kabul evakuiert wurden, in der Erstaufnahmeeinrichtung Friedland aufgenommen.

Friedland - Wieviele der insgesamt rund 3900 evakuierten afghanischen Staatsbürger letztlich dauerhaft nach Niedersachsen kämen, sei derzeit noch nicht bekannt, sagte eine Sprecherin am Mittwoch.

Bislang habe der Bund dem Land 55 Personen zugewiesen, die dauerhaft in Niedersachsen wohnen sollen. Sie würden nun auf die Kommunen verteilt. Wie lange das dauern werde, sei noch nicht abzusehen.

Bei der Zuweisung in die Bundesländer würden möglichst familiäre oder sonstige Bindungen in Deutschland berücksichtigt. Deshalb blieben die Schutzbedürftigen nicht zwangsläufig in den Bundesländern ihrer Erstaufnahme, erläuterte die Sprecherin.

Bereits vor Beginn der Evakuierung habe Niedersachsen 48 afghanische Ortskräfte mit 194 Familienangehörigen, also insgesamt 242 Personen, zugeteilt bekommen. 188 von ihnen seien (Stand 24. August) bereits in ihren neuen Heimatkommunen untergebracht. Bereits vor knapp zwei Wochen war angekündigt worden, dass Geflüchtete aus Afghanistan nach Friedland kommen werden. (Bernd Schlegel, mit epd)

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