Starke Schule: Zweiter Platz geht nach Groß Schneen

Platz zwei für die Schule in Groß Schneen: (von links) Schüler Jonas Windel, Michael Münch (Deutsche Bank Stiftung), Ute Riedel (Gemeinnützige Hertie-Stiftung), Klaus Stietenroth von der Bundesagentur für Arbeit, Schülerin Lea Eckardt, Axel Witt von den Unternehmerverbänden Niedersachsen, Schulleiter Jens Haepe und Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. Foto: Hertie-Stiftung/Gerald Ulmann/nh

Groß Schneen. Die Carl-Friedrich-Gauß-Schule aus Groß Schneen ist mit dem zweiten Platz im Wettbewerb „Starke Schule“ in Niedersachsen ausgezeichnet worden. Die Preis wurde am Mittwoch in Hannover überreicht.

Die Schule bekam die Auszeichnung und 3500 Euro für ihr Engagement in der Berufsvorbereitung während der Schulzeit und der Betreuung der Schulabgänger durch Berufseinstiegsbegleiter.

„Die prämierten Schulen gestalten ihre pädagogische Arbeit so, dass Jugendliche fit werden für eine berufliche Ausbildung und aktiv und selbstbestimmt am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilhaben können. Sie sind nicht nur Lern- sondern auch Lebensorte“, würdigte Ministerin Heiligenstadt, die die Schirmherrschaft für den Wettbewerb in Niedersachsen übernommen hat.

„Starke Schule“ prämiert die herausragende Arbeit, die die Schulen bei der Vorbereitung ihrer Schüler auf die Berufswelt leisten. Projektpartner bei dem alle zwei Jahre laufenden Wettbewerb sind die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung.

Den mit 5000 Euro dotierten ersten Platz belegte die Gesamtschule Emsland in Lingen. Die Schule überzeugte die Jury durch die hohe Kontinuität in den Jahrgangsteams und die individuelle Förderung der Schüler. Die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen wird gefördert, unter anderem durch Sozialstunden. Die Schule wird Niedersachsen auch beim Bundeswettbewerb in Berlin vertreten.

Zugang zum Netzwerk

Neben den Geldpreisen profitieren die Schulen vor allem von der Aufnahme in ein länderübergreifende Netzwerk. Vier Jahre lang erhalten Lehrkräfte und Schulleiter Zugang zu zahlreichen Fortbildungen zur Unterrichts-, Organisations- und Personalentwicklung.

Das Netzwerk hat sich so zu einem Forum entwickelt, in dem sich die engagiertesten Lehrkräfte Deutschlands austauschen, weiter qualifizieren und bundesweit zusammen an der Schule von morgen arbeiten. (bsc)

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