Kinder und Großmutter steckten in Schlamm von abgelassenem Stausee fest

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Friedland. Zwei Kinder und eine Seniorin steckten am Sonntag im Wendebachstausee bei Niedernjesa fest. Die Feuerwehr war im Großeinsatz.

Während eines Spaziergangs wollten die beiden elfjährigen Jungen gegen 16.30 Uhr den See überqueren. Das Wasser ist zurzeit für Sanierungs- beziehungsweise Umbauprojekte abgelassen. Nach wenigen Minuten versanken die beiden Kinder knietief im Schlick und konnten sich zunächst nicht selbst befreien. Als ihnen die 72-jährige Großmutter eines der Jungen zu Hilfe eilen wollte, steckte sie auch plötzlich im Schlamm fest.

Zuletzt aktualisiert um 12.13 Uhr. 

Schließlich gelang es einem der beiden Jungen, sich selbst zu befreien. Über Handy wurde die Feuerwehr alarmiert. Nach etwa 90 Minuten waren der zweite Junge und die Seniorin unverletzt aus dem Schlick befreit worden. Nach der Rettung nahmen die Eltern ihre Sprösslinge in Empfang. An dem Wendebachstausee waren vorsorglich auch zwei Krankenwagen eingesetzt. Laut Polizei waren die Feuerwehren aus Reinhausen, Bremke, Niedernjesa und Groß Schneen im Einsatz. Sie leuchteten die Einsatzstelle weiträumig aus.

Rettungsaktion am abgelassenen Wendebach-Stausee

 © HNA/Schlegel
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Der Stausee bei Tag mit und ohne Wasser. © HNA/Rampfel

Der Schlamm behinderte die Rettungsarbeiten erheblich. Mit Leitern hatten sich die Einsatzkräfte zu den Eingeschlossenen vorgearbeitet. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass der Wendebachstausee kein Spielplatz ist. Die Einsatzkräfte sind bei der Rettung bis zu den Knien in den Schlamm eingesunken. (bsc)

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