Zehn Millionen Euro für das Museum Friedland

Göttingen. Geldsegen für das Projekt Museum Friedland. Der Bund fördert den Bau des Museums im Grenzdurchgangslager Friedland in den kommenden vier Jahren mit zehn Millionen Euro.

Das hat der Haushaltsausschuss in seiner abschließenden Beratung für den Haushalt 2016 beschlossen. Das Geld kommt aus dem Haushalt der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien bereitgestellt.

Das Projekt Museum Friedland wird insgesamt 20 Millionen Euro kosten. Davon zahlt das Land Niedersachsen die Hälfte. Offen war bisher, wie die Bauabschnitte 2 und 3 finanziert werden. Diese Bauabschnitte sehen auch ein Besucher- und Forschungszentrum sowie eine internationale Jugendbegegnungsstätte vor. Das Museum Friedland wird sich zu einem außerschulischen Lernort und einem außeruniversitären Forschungsort entwickeln.

„Für Friedland und die gesamte Region ist es von großer Bedeutung, dass die Finanzierung des zeitgeschichtlichen Museums zu den Themen Flucht, Vertreibung, Migration und Integration jetzt gesichert ist“, freuen sich unisono die Göttinger Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann (SPD) und Fritz Güntzler (CDU).

Die laufenden Betriebskosten ab 2016 werden vom Land Niedersachsen getragen. Federführend für den Bau des Museums ist das Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport.

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