Frühkindliche Entwicklung: Uni Göttingen erhält 1,1 Millionen Euro

Förderung durch Bewegung. Foto: dpa

Göttingen. Die Bewegung und Aktivität von zwei- bis fünfjährigen Kindern unterschiedlicher Herkunft stehen im Mittelpunkt eines neuen Forschungsprojekts an der Universität Göttingen.

Die Wissenschaftler wollen den Alltag von Kindern aus Familien unterschiedlicher sozialer und ethnisch-kultureller Herkunft untersuchen, um herauszufinden, welche Möglichkeiten Kinder haben, sich zu bewegen.

Die Ergebnisse sollen in die Beratung von Eltern einfließen. Das Land Niedersachsen fördert die Studie in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 1,1 Millionen Euro. Die Forscher gehen davon aus, dass frühkindlichen Bewegungsaktivitäten ein hohes Maß an kognitivem, psychischem, sozialem, emotionalem und gesundheitlichem Potenzial beinhaltet. „Ziel des Projekts ist es, den gesellschaftlichen Zugang zu Bildungs- und Entwicklungsangeboten insbesondere für solche Kinder zu erhöhen, die aufgrund ihres familiären sozialen Hintergrunds benachteiligt scheinen“, erläutert Verbundsprecherin Prof. Dr. Ina Hunger vom Institut für Sportwissenschaften der Universität Göttingen. (mel)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.