Für mehr Austausch in der Corona-Pandemie

Göttinger HAWK-Studierende wollen E-Sport-Gruppe an der Hochschule gründen

In einer Foto-Collage sind drei junge Herren zu sehen, die jeweils in die Fotokamera lächeln.
+
Neues Hochschulprojekt: (von links) Niklas Strübe, Paul Steinkamp und Robin Berndt wollen den E-Sport an die HAWK holen.

Organisiertes Computer-Spielen ist an vielen Hochschulen normal, vielleicht auch bald an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) – nicht nur zum Zeitvertreib.

Göttingen – Das organisierte Spielen am Computer ist an zahlreichen Hochschulen bereits Alltag. Nun wollen drei Studenten an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) eine E-Sport-Gruppe gründen. Dabei soll es nicht nur ums Spielen zum Zeitvertreib gehen.

In Deutschland sind Computerspiele als Wettkampfsport im Kommen. E-Sport-Teams an Hochschulen können dabei eine wichtige Rolle spielen. Denn in Deutschland gibt es bisher vor allem Profispieler, die sich organisieren.

Uni-Liga für E-Sport-Teams an deutschen Hochschulen

„Aber dort können wirklich nur sehr gute Spielerinnen und Spieler mitmachen“, sagt Robin Berndt. Er studiert an der HAWK im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit. „Für den Amateurbereich gibt es dagegen keine Vereine“, sagt er. „Und da kommen dann die Hochschulen und Universitäten ins Spiel.“

Berndt hat gemeinsam mit seinen Kommilitonen Niklas Strübe und Paul Steinkamp das Projekt „HAWK goes Uniliga“ ins Leben gerufen. Entstanden ist es im Rahmen eines Projektseminars zum Thema „Digitale Medien in der Sozialen Arbeit“, in dem Studentinnen und Studenten eigene Projektideen umsetzen.

Ziel der drei HAWK-Studierenden ist es, noch innerhalb des Sommersemesters ein E-Sport-Team aufzustellen, das dann in der Uniliga antritt. Die Uniliga, ebenfalls eine studentische Initiative, bietet E-Sport-Teams an deutschen Hochschulen die Möglichkeit, sich in verschiedenen Spielen miteinander zu messen.

Erstes Online-Treffen gibt es am Mittwoch ab 18 Uhr

Ein E-Sport-Team an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst kann nicht nur die Freizeit der Studierenden bereichern, sondern bietet auch eine Chance für mögliche Forschungsprojekte.

„Ich könnte mir gut vorstellen, zum Beispiel mit Kolleginnen und Kollegen aus der Psychologie, positive und negative Effekte von Computerspielen näher zu beleuchten“, sagt Professorin Dr. Corinna Ehlers.

Ein erstes Online-Treffen für alle Spieler, die sich für die Uniliga interessieren, gibt es am Mittwoch, 24. März, ab 18 Uhr. Der Server ist unter zu.hna.de/hawk321 zuerreichen. An der Uni Göttinge gibt es seit 2017 eine solche Gruppe. Sie ist unter der Adresse esugesports.de zu erreichen. (Bernd Schlegel)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.