Pop meets Classic

Rosdorfer Band sorgt mit Göttingen-Hymne für Furore

Göttingen. Pop Meets Classic ist ein Gassenhauer: Mehr als 6000 Zuschauer pilgern am Freitag und Samstag in die Lokhalle, um das Kult-Kulturereignis zu erleben.

Und die Zuschauer feiern am Ende die Musiker und sich selbst – mit einem Chor aus 3000 Stimmen und der „Toten-Hosen-Hymne „Tage wie diese“. An beiden Tagen übrigens treffen in der Lokhalle Altbekannte der Göttinger Musikszene wie das Symphonie Orchester auf Neulinge wie die gefeierte Band „What The Funk“.

Am Freitag zur Premiere ist das auch mit vielen VIP-Gästen bestückte Publikum anfangs noch reserviert, als nach der „Olympic Fanfare“ des GSO zwölf Fünftklässler des Theodor-Heuss-Gymnasiums plus drei Herren in weißen Anzügen das „Hallo“ singen. Das sind Mathias „C“ Zeh, Rainer Schacht und Christoph Jess von „Ganz Schön Feist“, die Pop Meets Classic geprägt haben. Aus dem Hallo wird ein Tschüss: Denn Jess wird vom Chor verabschiedet, denn er ist kein Feister mehr, Zeh und Schacht machen im Duett „Die Feisten“ weiter und werben – ein wenig dreist – fürs erste Konzert. Trotzdem gibt es Beifall für die Herren in Weiß und Kinder vom THG.

PMC ist 2003 auch geboren worden, um diesen Nachwuchs an die klassische Musik heranzuführen. Das hat geklappt, auch, weil die oft hervorragenden Musiker aus der Region kommen und man sie ja beim Einkaufen trifft.

So gehören die Gesichter von Seven Up zu PMC wie das Gänseliesel zu Göttingen. Sie sorgen gleich für Stimmung – mit dem Katy-Perry- Song Firework. Die formidable All-Star-Band macht Druck und wird ein wenig zu stark von der Tontechnik in den Vordergrund gemischt – das Orchester dringt nicht durch, schade.

Aber Pop Meets Classic funktioniert ohnehin besser bei den ruhigeren Stücken: Die Kasseler Sängerin Judith Lefeber liefert ein wunderbare Version von Adeles Someone Like You mit Geiger Wojtek Bolimowski. Diese Gänsehaumomente hatten die souveränen Moderatoren Natalie O´Hara und Dennie Klose angekündigt – und es gibt sie mehrfach. So bei der Klasse-Version des Eurythmics-Hits Here Comes The Rain Again von Silent Radio aus Braunschweig. Ein Erlebnis für Ohren und Augen ist auch die Filmmusik von Forrest Gump und die Hänge-Tuch-Seil-Akrobatik von Marie Bitaroczky.

Fotos von Pop meets Classic

Pop Meets Classic in der Lokhalle

Pop Meets Classic in der Lokhalle
Pop Meets Classic in der Lokhalle © Jelinek/Kopietz
Pop Meets Classic in der Lokhalle
Pop Meets Classic in der Lokhalle © Jelinek/Kopietz
Pop Meets Classic in der Lokhalle
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Pop Meets Classic in der Lokhalle
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Pop Meets Classic in der Lokhalle
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Pop Meets Classic in der Lokhalle
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Pop Meets Classic in der Lokhalle
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Pop Meets Classic in der Lokhalle
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Pop Meets Classic in der Lokhalle
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Pop Meets Classic in der Lokhalle
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Pop Meets Classic in der Lokhalle
Pop Meets Classic in der Lokhalle © HNA/Jelinek/Privat
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Pop Meets Classic in der Lokhalle
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Pop Meets Classic in der Lokhalle
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Pop Meets Classic in der Lokhalle
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Pop Meets Classic in der Lokhalle
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Pop Meets Classic in der Lokhalle
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Pop Meets Classic in der Lokhalle
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Pop Meets Classic in der Lokhalle
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Pop Meets Classic in der Lokhalle © HNA/Jelinek/Privat

Etwas unpassend wirken die Hardrocker von Ratpack, nicht nur weil sie aus dem fernen Oldenburg kommen. Aber zum Glück gibt es ja die Jungs aus der Nachbarschaft. Die Sänger und Bläser von What The Funk aus Rosdorf machen Hiphop-Funk-und reißen mit, vor allem mit ihrer Göttingen-Hymne. GSO-Chef Müller ist begeistert. Dann kommt noch ein Rückkehrer: Sascha Münnich ist wieder in der Stadt. Die Soulröhre singt Superstition von Stevie Wonder, aber nicht alleine – mit Nachwuchssängerin Marlene Wenzig, 14, aus Einbeck. Älter trifft auf Jung. Und Jung sorgt in der Lokhalle für Furore. Das verbreitet Vorfreude auf 2015.

Von Thomas Kopietz

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