Gedenken an verfolgte Wissenschaftler

Göttingen. Mit einer öffentlichen Gedenkveranstaltung am Montag, 10. November, erinnert die Philosophische Fakultät der Universität Göttingen an ihre im Nationalsozialismus verfolgten Angehörigen.

Zwischen 1933 und 1945 verloren Absolventen, die Opfer der verschärften NS-Gesetzgebung wurden oder emigrierten, ihre Doktortitel. Mitglieder der Fakultät wurden entlassen; Studierende, die meisten jüdischer Herkunft, wurden von der Hochschule verwiesen.

Im Rahmen der Gedenkveranstaltung wird im Foyer des Kulturwissenschaftlichen Zentrums, Heinrich-Düker-Weg 14, eine Gedenktafel enthüllt. Beginn ist um 16.15 Uhr. Den Hauptvortrag zum Thema „Wissenschaft im Nationalsozialismus – woran sollen wir uns erinnern?“ hält der Historiker Prof. em. Dr. Reinhard Rürup von der Technischen Universität Berlin. (p)

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