Geistlicher entsetzt über Kommentare im Netz zu Gewalttat in Hameln

Auf der Spurensuche: Polizisten in Hameln. Foto: dpa

Göttingen/Hameln. Der Hamelner evangelische Superintendent Philipp Meyer hat nach der Gewalttat in Hameln die teils „furchtbaren Kommentare“ in sozialen Netzwerken kritisiert.

Da gebe es Menschen, die sich über die Tat lustig machten oder rassistische Hetze verbreiteten, sagte der Theologe am Dienstag.

In der Nacht zu Montag soll ein 38-jähriger Mann seine Ex-Partnerin mit einem Strick um den Hals an einem Auto durch die Innenstadt gezogen haben.

Die Inhalte in den Netzwerken müssten stärker kontrolliert werden, forderte Meyer. Das sei technisch auch machbar. „Algorithmen müssen dafür sorgen, dass die Grundlinien des menschlichen Miteinanders eingehalten werden.“

Die Grausamkeit und Brutalität der Tat habe viele Bewohner der Stadt und darüberhinaus entsetzt sowie sprachlos gemacht, sagte Meyer.

Medienberichten zufolge hat der gemeinsame zweijährige Sohn während der Tat mit im Auto gesessen.

Die Hintergründe seien noch unklar, die Polizei geht von einer Beziehungstat aus. Das Opfer liegt zurzeit im künstlichen Koma und befindet sich noch in Lebensgefahr. (epd/tko)

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