Alm-Auftrieb im Harz

Geschmückte Rinder zogen in Wildemann auf die Bergwiesen

Auf die Bergweide: Harzer Rotvieh wird am Pfingstsonntag beim traditionellen Viehaustrieb durch die Bergstadt Wildemann im Landkreis Goslar im Harz getrieben. Zahlreiche Schaulustige verfolgten, wie Kuhhirten zwei Dutzend geschmückte Kühe mit Glockengeläut aus ihrem Stall durch den Ort auf eine Bergwiese führten. Foto: Stratenschulte/dpa

Wildemann. Beim traditionellen Viehaustrieb sind am Sonntag im Oberharzer Ferienort Wildemann (Niedersachsen) wieder die Rinder zu ihren Bergwiesen oberhalb des Ortes geleitet worden.

Ein paar hundert Schaulustige beobachteten den Umzug, bei dem die Hirten in Trachten die buntgeschmückten zwei Dutzend Rinder unter dem Geläut der Kuhglocken durch den Ort begleiteten.

Der Auftrieb ist – wie in der Alpenregion – eine Attraktion für Einheimische und Besucher.

Der Dauerregen hatte rechtzeitig zum Umzug aufgehört. Das Rote Harzer Höhenvieh, das auf die Sommerweide zog, ist eine vom Aussterben bedrohte Rinderrasse.

Der niedersächsische Landvolkverband hatte sie 2002 zur Nutztierrasse des Jahres gekürt. (tko/lni)

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