Giftmordversuch: Angeklagter legt Revision ein

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Landgericht Göttingen.

Göttingen. Der „fast perfekte“ Mord eines Immobilienkaufmanns aus dem Landkreis Göttingen wird nun auch noch den Bundesgerichtshof (BGH) beschäftigen.

Der Angeklagte habe gegen das kürzlich verhängte Urteil des Landgerichts Göttingen Revision eingelegt, teilte ein Justizsprecher am Montag mit. Die Kammer hatte den 44-Jährigen wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung zu elfeinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt (die HNA berichtete). Der 44-Jährige habe auf perfide Weise versucht, seine Ehefrau mit Bleiacetat und Quecksilber zu töten. Nach Ansicht des Gerichts hat der Angeklagte heimtückisch und aus niederen Beweggründen gehandelt. Es sei Zufall und reines Glück gewesen, dass die 39-Jährige die monatelangen Vergiftungsversuche überlebt habe.

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Das Gericht war weitgehend dem Antrag der Staatsanwaltschaft gefolgt. Diese hatte eine Haftstrafe von 13 Jahren gefordert. Die Verteidigung hatte auf eine deutlich niedrigere Strafe von sechs Jahren plädiert. Der BGH muss nun prüfen, ob die Kammer bei ihrer Beweiswürdigung und Strafzumessung das Recht zutreffend angewandt hat. Sollte der zuständige Senat das Urteil beanstanden, würde es einen neuen Prozess vor einer anderen Kammer geben. (pid)

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