Kultur in der historischen Spinnerei

Ukulele-Abend: Ein Fest für ein kleines Instrument in Gleichen

Sorgten für Stimmung: Die Münchner Band „The Ukelites“
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Sorgten für Stimmung: Die Münchner Band „The Ukelites“ mit (von links) Wompel Well (Bass-Ukulele), Lucki Bergner (Schlagzeug), Steffen Günter (Hawaiian Steel Guitar) und Miriam Hein (Ukulele und Gesang) überzeugte das Publikum.

Nach der geglückten Premiere im Vorjahr wurde auch die zweite Auflage des Göttinger Ukulele Festes, das in der historischen Spinnerei im Gartetal stattfand, ein durchschlagender Erfolg.

Gleichen – Nachdem es wegen Corona lange fraglich gewesen war, ob das Fest tatsächlich stattfinden kann, freuten sich die Organisatoren von der Göttinger Band „Front Porch Picking“ und vom Förderverein Historische Spinnerei Gartetal am Ende über ihre Entscheidung, den Widrigkeiten zu trotzen und es dennoch ein zweites Mal zu probieren. „Es war von vorne bis hinten eine wunderbare Veranstaltung, auch wenn es zum Schluss während des Konzertes doch etwas frisch wurde“, sagte Mitorganisator Wolfgang Beisert.

Los gegangen war es bereits am frühen Nachmittag mit vier Ukulele-Workshops in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Nachdem im vergangenen Jahr 50 begeisterte Ukulele-Anfänger und -Fortgeschrittene an drei Workshops teilgenommen hätten, habe man diesmal wegen der Hygiene- und Abstandsregelungen nur 40 Teilnehmer angenommen, die dann sogar auf vier Workshops aufgeteilt wurde. „Dass die Workshops auch diesmal wieder voll ausgebucht waren zeigt, dass die Begeisterung für dieses kleine hawaiianische Saiteninstrument mit dem markanten, sympathisch-exotischen Klang nicht abnimmt“, freute sich Beisert.

Den musikalischen Höhepunkt des 2. Ukulele Festes bildeten am Abend dann zwei Konzerte, bei denen die Münchner Band „Zhe Ukelites“ und „Front Porch Picking“ zeigten, warum die Ukulele auch mehr als 150 Jahre nach ihrer Erfindung immer noch so gut ankommt.

Mit einem abwechslungsreichen Querschnitt durch Hawaiian Hot Swing, Blues, Americana und Old Time Music sorgten die Musiker für Riesenstimmung bei den rund 100 Gästen, die auch das tolle Ambiente im Innenhof der historischen Spinnerei genossen. „Das ist wirklich ein wunderschöner, idyllischer Ort und ein supergut organisiertes Fest“, lobte „Ukelites“-Frontfrau Miriam Hein, die die weite Anreise aus München nicht bereute. „Im Sommer haben wir zwar viele Auftritte unter freiem Himmel gehabt, doch wegen Corona durfte sich das in den kommenden kalten Monaten wieder drastisch ändern“, meinte die Sängerin. Da sei es umso schöner, noch einmal ein so schönes Konzert mit einem derart begeisterungsfähigen Publikum gespielt zu haben.

„Aus unserer Sicht hätte das Fest gar nicht besser laufen können“, freute sich Wolfgang Beisert am Ende über eine „rundherum gelungene Veranstaltung“.

Es wäre also kaum verwunderlich, wenn es im kommenden Jahr eine weitere Auflage des Ukulele Festes geben würde.  per

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