Gremium soll Vernetzung sicherstellen

Asklepios will Beirat ins Leben rufen

Göttingen. Für die Asklepios-Kliniken in Göttingen und Tiefenbrunn soll ein Beirat ins Leben gerufen werden. Er soll die Vernetzung der Kliniken zu anderen Einrichtungen in der Region sicherstellen.

Das ist ein greifbares Ergebnis einer Gesprächsrunde, zu der sich am Dienstag Vertreter der Klinikleitung, des Betriebsrates, der Landesregierung und der Kommune trafen. Hintergrund ist die öffentliche Kritik von Seiten der Belegschaft an der stationären psychiatrischen Versorgung in den Kliniken (wir berichteten).

Volker Thesing, Regionalgeschäftsführer von Asklepios, räumte ein, dass Veränderung in der Klinik Ängste bei der Belegschaft erzeugen. So sei die Verweildauer der Patienten in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Deshalb müsse man Abläufe auf den Prüfstand stellen.

Thesing kündigte an, dass man künftig eine externe Mediation in Anspruch nehmen werde, die zwischen Geschäftsleitung sowie Belegschaft und Betriebsrat vermitteln soll. Gleichzeitig machte er deutlich, dass es auch in den nächsten Jahren keine betriebsbedingten Kündigungen geben werde.

Jörg Röhmann, Staatssekretär im Niedersächsischen Gesundheitsministerium, lobte die Arbeit in den Asklepios-Kliniken. Allerdings werde der Wind auch für das Unternehmen rauer. Deshalb müsse es Anpassungen geben. (bsc)

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