Zweitälteste deutsche Bürgerstiftung

Bürgerstiftung für Arbeit ausgezeichnet - Bundesverband Deutscher Stiftungen verleiht Gütesiegel

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Geschäftsführer Andreas Schreck, Vorstandsvorsitzender Rüdiger Reyhn und Regionalkurator Gebhard Hitzemann vom Bundesverband Deutscher Stiftungen.

Die Bürgerstiftung Göttingen wurde für ihre gute Arbeit mit dem Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen in Braunschweig ausgezeichnet.

Göttingen – „Die Urkunde dokumentiert, dass unsere Arbeit von Fachleuten auf Bundesebene wahrgenommen und geschätzt wird. Wir freuen uns jedenfalls sehr über die Auszeichnung“, sagte Geschäftsführer Andreas Schreck. Die Bürgerstiftung Göttingen ist die zweitälteste deutsche Bürgerstiftung.

Gemeinsam mit Vorstandsvorsitzendem Rüdiger Reyhn nahm er an der Feier zur Verleihung des Gütesiegels teil. Man freue sich über die Würdigung der Arbeit und kehre voller Tatendrang und neuer Ideen nach Göttingen mit, teilte die Bürgerstiftung mit. Inspiriert habe die Begegnung mit Vertretern anderer Bürgerstiftungen wie beispielsweise der Stiftung in Hamburg.

„In der globalen Welt braucht es lokale Ankerpunkte, wo wir uns verorten und die nachhaltige Wirksamkeit unseres Handelns unmittelbar erleben können. Bürgerstiftungen, die das Gütesiegel des Bundesverbandes tragen, sind lebendige Beispiele dafür“, sagte Prof. Dr. Burkhard Küstermann, Vorsitzender der Gütesiegeljury in Braunschweig.

Das Siegel wird für zwei Jahre verliehen – ab der dritten erfolgreichen Bewerbung für drei Jahre.

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen vertritt als Dachverband die Interessen von Stiftungen gegenüber der Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung. 270 der rund 400 Bürgerstiftungen in Deutschland tragen aktuell das Gütesiegel. Es steht für Qualität und Transparenz ihres lokalen bürgerschaftlichen Engagements. Für eine erfolgreiche Bewerbung müssen die Zweckvielfalt und lokale Ausrichtung, die Unabhängigkeit der Stiftung von politischen Gremien und ein strategischer Aufbau des Stiftungskapitals nachgewiesen werden.

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