Stadt entschied Ausweisung

18-Jähriger darf trotz kleinen Kindes ausgewiesen werden

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Eingang zum Amtsgericht und Landgericht Göttingen

Obwohl er ein minderjähriges Kind hat, darf ein verurteilter 18-jähriger Straftäter aus Deutschland ausgewiesen werden. Das hat das Verwaltungsgericht Göttingen entschieden.

Das Gericht bestätigte damit eine Ausweisungsentscheidung der Stadt Göttingen. Der 18-Jährige, der in Deutschland geboren wurde und die serbische oder kosovarische Staatsangehörigkeit hat, verbüßt eine Jugendhaftstrafe von vier Jahren. Im Februar 2016 hatte ihn das Amtsgericht Göttingen wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs verurteilt. Drei Wochen danach soll er einen gleichaltrigen Jungen vergewaltigt und sexuell genötigt haben. Im Oktober 2017 folgte eine weitere Verurteilung wegen räuberischer Erpressung,

Die Stadt Göttingen beantragte 2018 dann die Ausweisung. Da er für das Anfang 2016 geborene Kind keine Fürsorge ausübe, könne kein schwerwiegendes Bleibeinteresse angenommen werden. Er habe sich während seines Aufenthalts in Deutschland nicht in die hiesigen Lebensverhältnisse integriert, sodass die von ihm begangenen Straftaten seine Ausweisung rechtfertigten.  

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