Trinkwasseranlage auf dem Weg nach Serbien

THW Göttingen hilft Hochwasseropfern auf dem Balkan

Trinkwasseranlage

Göttingen. Die Hochwasseropfer in Bosnien-Herzegowina und Serbien können jetzt auf Hilfe aus Göttingen zählen.

Eine Trinkwasseranlage sowie ein Geländewagen der Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA) wurde ins Zentrale Auslandslager (ZAL) des THW nach Mainz gebracht, berichtete Göttingens THW-Sprecher Axel Rentschka. Dort werden Fahrzeuge und Einsatzgerät für einen Einsatz der SEEWA zusammengestellt.

Die Göttinger Anlage kann bis zu 6000 Liter Trinkwasser pro Stunde aufbereiten. Abhängig von den Einsatzbedingungen vor Ort sind die Helfer auch in der Lage, die Verteilung des aufbereiteten Trinkwassers zu organisieren.

Jens-Olaf Knapp vom THW-Ortsverbandes Göttingen wurde in das Katastrophengebiet entsendet. Dort wird der Spezialist für Logistik und Trinkwasseraufbereitung die Einsatzoptionen für die Trinkwasseraufbereitung in enger Abstimmung mit den lokalen Behörden erkunden.

Rentschka: „Die Helfer des THW-Ortsverbandes beweisen auch mit diesem Einsatz, dass sie trotz der schwierigen Situation rund um ihre wegen Baufälligkeit gesperrte Unterkunft ihr Engagement und ihren Einsatz für in Not geratene Menschen ungeschmälert aufrechterhalten.“ (p)

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