Eislaufvergnügen hinter der Lokhalle

Göttingen ist  wieder im „Eiszeit“-Fieber

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Mit Schirm und Charme: Passend zum Wetter liefen Lola Wegener (links) und Celine Bluhm vom EC Hannover Indians zum Filmhit „Singing in the rain“ über die Göttinger Eisbahn.

Göttingen. Hinter der Göttinger Lokhalle hat wieder die „Eiszeit“ begonnen. Bei strömendem Regen gab Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler am Samstag den Startschuss zum Eislaufvergnügen unter freiem Himmel.

Trotz der widrigen Witterungsbedingungen waren zahlreiche überwiegend junge Schlittschuhläufer zur Eiszeit-Eröffnung gekommen und konnten es kaum erwarten, zu flotter Musik auf der mit 1012 Quadratmetern erneut gewachsenen Eisbahn ihre ersten Runden zu ziehen. Zuvor hatte Köhler der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG) als Veranstalter, deren Auszubildenden Yannick Lange und Nina Elsler als Organisatoren sowie dem ganzen Aufbauteam für die „hervorragende Arbeit“ gedankt, die diese während der vergangenen Tage und Wochen geleistet hätten.

Die Eiszeit ist eröffnet: Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (Zweiter von rechts) gab zusammen mit (von links) Organisatorin Nina Elsler, Mini-Gänseliesel Emilie Joline, GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe, Gänseliesel-Vertreterin Jennifer Deutsch und Organisator Yannick Lange den Startschuss zum Eislaufvergnügen an der Göttinger Lokhalle.

„Die Eiszeit ist in Göttingen zu einer festen Größe geworden und in den Wintermonaten gar nicht mehr wegzudenken“, sagte Köhler. Mit 29 000 Besuchern sei im vergangenen Jahr ein neuer Rekord aufgestellt worden. Dennoch sei man nach wie vor auf die Unterstützung von Sponsoren dringend angewiesen. „Wenn es nur über die Eintrittsgelder laufen müsste, könnte die GWG das alleine nicht stemmen“, erklärte Köhler.

Wie bereits im Vorjahr gibt es für die Besucher neben der Eisbahn und einem Umkleidezelt wieder ein großes Gastronomiezelt, bei dem sich die Besucher während der Eislaufpausen unter dem Motto „Hüttenzauber“ bei einem Kaffee oder Kakao aufwärmen oder sich mit einer kleinen Speise stärken können. Deutlich größer und komfortabler ist in diesem Jahr das Materialzelt, das mehr Platz für die nagelneuen Leih-Schlittschuhe und die darauf wartenden Eisläufer bietet.

Bis zum 11. Februar (und damit eine Woche länger als sonst) ist die Eisbahn montags bis donnerstags von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Jeden Freitag (auch in den Ferien) heißt es „Moonlight Eislaufen“ bis 21 Uhr. Wer unter der Woche keine Zeit hat, kann am Wochenende zwischen 11 und 19 Uhr seine Runden ziehen. Während der niedersächsischen Schulferien gelten die Wochenend-Öffnungszeiten.

„Zusätzlich zum regulären Betrieb kann die Eisbahn für Weihnachtsfeiern, Kindergeburtstage oder für den etwas anderen Sportunterricht exklusiv genutzt werden“, sagte Yannick Lange. Ein Formular zur Anmeldung von Schulklassen oder für das Kindergeburtstags-Special ist auf der Internetseite, www.lokhalle.de, zu finden.

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