Oberbürgermeister blickt voller Optimismus ins neue Jahr

Göttingen hat die Nase vorn beim Klimaschutz

Optimistisch: Oberbürgermeister Wolfgang Meyer. Archivfoto: bsc
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Optimistisch: Oberbürgermeister Wolfgang Meyer.

Göttingen. Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer  zieht zum Jahreswechsel eine positive Bilanz der Arbeit von Rat und Verwaltung.

In einem Grußwort zum neuen Jahr führt der Verwaltungschef eine Reihe von Beispielen für die Entwicklung auf. So habe die Stadt ihren Nahverkehrsplan aktualisiert und einen Lärmaktionsplan auf den Weg gebracht. Für die Nordstadt und die südliche Innenstadt würden Sanierungsprozesse vorbereitet. In der Weststadt werde Jahr für Jahr deutlicher, was Stadterneuerung bedeutet. Mit dem „Masterplan 100 Prozent Klimaschutz“ habe Göttingen die Nase vorn.

Der Umbau der Fußgängerzone sei so gut wie abgeschlossen, das frühere Stadtbadareal fertiggestellt. Die Königsallee sei saniert, das Güterverkehrszentrum neu erschlossen und Deutschlands erster Radschnellweg werde 2014 fertig, hebt Meyer hervor.

Die Fortentwicklung des Busliniennetzes unter öffentlicher Beteiligung sei ein Beispiel dafür, dass offener Austausch zwischen Verwaltung und Bevölkerung zu guten Ergebnissen führen könne.

Mit Abschluss des Entschuldungshilfeprogramms 2013 habe die Stadt ihre Kassenkredite von rund 200 Millionen Euro im Jahr 2010 auf nur noch rund sieben Millionen Euro vermindert. Jetzt gehe es darum, ausgeglichene Haushalte vorzulegen: „Für 2013 ist das gelungen, ohne dass unsere Stadt an Attraktivität verloren hätte. Mein Eindruck ist, dass die Göttinger nach wie vor gern in ihrer Stadt leben.“

Die zurückgewonnenen finanziellen Handlungsspielräume will Meyer nutzen, um die Stadt weiter zu entwickeln: Wie geht es mit der Stadthalle weiter? Wie mit dem Museum? Wo wird das Angebot an integrierten Gesamtschulplätzen erweitert? Wo entstehen die dringend benötigten Wohnungen?

Schließlich lobt der Oberbürgermeister das große Engagement vieler ehrenamtlicher Kräfte in Vereinen und Organisationen. Ohne sie wären viele kulturelle, sportliche, gesellschaftliche oder wissenschaftliche Ereignisse nicht möglich gewesen.

Zum Neujahrsempfang der Stadt Göttingen lädt Meyer für Dienstag, 7. Januar, um 19 Uhr in die Stadthalle ein. (p)

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