Demonstrationen am Tag der Arbeit

1. Mai-Kundgebung in Göttingen: Sperrungen am Albaniplatz ab Sonntagabend

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1. Mai auf dem Albaniplatz: Wie 2017 werden auch in diesem Jahr wieder Gewerkschafter in Göttingen demonstrieren.

Göttingen. Aufgrund einer Demonstration des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) kommt es zwischen Sonntag, 29. April, und Dienstag, 1. Mai, zu Sperrungen rund um den Albaniplatz in Göttingen.

Auf dem Albaniplatz ist mit einer Sperrung bereits am Sonntag ab 19 Uhr zu rechnen. Die Parkbuchten entlang der Stadthalle bis zum Albanikirchhof sind auch für Anwohner ab Montag, 30. April, 14 Uhr gesperrt.

Der DGB und sein Kreisverband haben unter dem Motto „Solidarität – Vielfalt – Gerechtigkeit“ zu einer Demonstration am Tag der Arbeit in Göttingen aufgerufen. Der Demonstrationszug startet am 1. Mai um 10.30 Uhr ab Platz der Synagoge, über Berliner Straße, Groner-Tor-Straße, Kornmarkt, mit einer Zwischenkundgebung um 11.15 Uhr am Alten Rathaus; weiter geht es über Weender Straße, Barfüßer Straße, Friedrichstraße und Herzberger Landstraße zum Albaniplatz. Dort findet ab 11 Uhr ein buntes Gewerkschafts- und Familienfest statt.

Auch die Ausstellung „August Spies – ein nordhessischer Sozialrevolutionär in den USA – zu Arbeitszeitkämpfen in den Ursprüngen des 1. Mai“ und Livemusik mit den Bands „Shayan“ und Balkan break beats von „Ego vs. Emo“ gibt es zu sehen. Zentrale Themen der Gewerkschaftskundgebung um 12 Uhr sind Arbeitszeitsouveränität, Gesundheitspolitik, gute Arbeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt.

Am Sonntag, 29. April, findet um 11 Uhr zudem ein Gottesdienst zum Tag der Arbeit statt. Das Motto in St. Johannis in Göttingen lautet dann „Arbeitszeit, die zum Leben passt“.

Bsirske in Braunschweig

Der DGB ruft am Tag der Arbeit auch in vielen anderen niedersächsischen Städten zu Veranstaltungen auf, wie der Gewerkschaftsbund mitteilte. Zur Kundgebung des DGB-Ortsverbandes in Lehrte werde der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) erwartet. In Braunschweig werde Verdi-Chef Frank Bsirske reden.

Mit den Demonstrationen und Kundgebungen am 1. Mai solle die Bundesregierung gedrängt werden, die politischen Weichen in Richtung Solidarität statt auf gesellschaftliche Spaltung und Ausgrenzung zu stellen, hieß es in dem Aufruf. Außerdem solle eine „klare Kante gegen Rassismus und extreme Rechte“ gezeigt werden.

(mit epd)

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