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1200 Schüler der Göttinger IGS „erlaufen“ 70 000 Euro

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Von: Thomas Kopietz

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Sponsorenlauf an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule: Dabei kamen mehr als 70 000 Euro zusammen.
Sponsorenlauf an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule: Dabei kamen mehr als 70 000 Euro zusammen. © privat/nh

Eine „unglaubliche Spendensumme“: Ganze 70.171 Euro haben die Schüler der Georg-Christoph-Lichtenberg Gesamtschule in Göttingen beim Spendenmarathon erlaufen. 1200 Schüler haben mit gemacht – der gesamte Erlös wird für die Hilfe der Ukraine gespendet.

Göttingen – Ein geradezu sagenhaftes Ergebnis brachte der Spendenlauf an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule (IGS Geismar) für die Hilfe in der Ukraine: Etwa 1200 Schüler haben am 30. März die Summe von 70 171,09 Euro „erlaufen“. Für Schulleiterin Tanja Laspe ist das eine schier „unglaubliche Spendensumme“.

Im Vorfeld des Laufes hatten sich die Schüler aus den Klassen 5 bis hin zum Abiturjahrgang 13 Sponsoren gesucht, die für jede Runde einen bestimmten Betrag spenden konnten und sich dazu verpflichteten.

Am Ende kamen in der Spitze für die besten Läufer bis zu zwölf Runden um das Schulgelände heraus. Die Schüler hatten aber auch Großsponsoren akquiriert, was ebenfalls dazu beitrug, dass die Spendensumme so hoch ausfiel, schildert Tanja Laspe.

„Das Gemeinschaftsgefühl spielte eine große Rolle“

Begleitet wurden die Läufer durch die Musikklassen, die abwechslungsreich für musikalische Untermalung an der Strecke und so für die nötige Lockerheit und einen Schuss zusätzliche Motivation sorgten.

Auch für Tanja Laspe war deutlich zu spüren, dass die Schüler mit Feuereifer und hoch motiviert bei der Sache waren. „Das Gemeinschaftsgefühl spielte eine große Rolle.“

Schließlich freuten sich alle, „dass nach langer Zeit wieder eine so große gemeinschaftliche Aktion organisiert werden konnte und wir unser Ziel, die leidtragenden Menschen dieses Krieges zu unterstützen, so gut umsetzen konnten“, berichten Noah Neumeister und Michael Arents aus dem Fachbereich Sport.

Freude über den großen Erlös: Mehr als 70 000 Euro wurden bei der Lautaktion erzielt.
Freude über den großen Erlös: Mehr als 70 000 Euro wurden bei der Lautaktion erzielt. © privat/nh

Breite Unterstützung der Eltern und weiteren Sponsoren

Denn: Während der Pandemie waren solche Aktionen mit so vielen Schülern aufgrund der Restriktionen nicht möglich gewesen.

Dennoch habe man beim Spendenlauf auch noch darauf geachtet, dass es keine allzu großen Gruppen gab, die gleichzeitig in Trauben unterwegs waren.

Schulleiterin Laspe bilanzierte hochzufrieden: „Die breite Unterstützung der Eltern und weiterer Sponsoren war einmalig, so dass wir stolz und dankbar sind, dass wir diese unglaubliche Summe nun spenden können. Auch unser Förderverein hat uns engagiert unterstützt.“

Betroffenheit und Bereitschaft zu helfen sei zurzeit sehr groß

Eigentlich hatte Laspe einen Spendenbetrag von „um die 10 000 Euro“ geschätzt. Dass es mehr als 70 000 Euro geworden sind, sei fantastisch.

„Es lag wohl auch daran, dass die Betroffenheit bei den Menschen und Bereitschaft zu helfen zurzeit sehr groß ist.“. Das Geld wird nun komplett an die Stiftung „Ärzte ohne Grenzen – Hilfe für die Ukraine“ überwiesen werden.

Auch das klare Ziel der Spenden habe sicher viele motiviert zu spenden, sagt Laspe.

Am Ende hatten viele Schüler noch große Freude, sich vor dem Riesenscheck mit der Riesensumme fotografieren zu lassen. Die Fotos schickten viele an jene, die ihre gelaufenen Runden belohnt hatten. (Thomas Kopietz)

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