Vergabe der Besten-Preise

129 Göttinger Medizin-Studis sind nun Ärzte

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Mehr Mediziner: Absolventenfeier der Medizinischen Fakultät der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). In der Aula der Universität am Wilhelmsplatz legten die Ärzte das Genfer Gelöbnis ab und stellten sich davor zum Erinnerungsfoto auf.

Göttingen. 129 Absolventen verzeichnet die Medizinische Fakultät der Uni Göttingen zum Ende des Wintersemesters 2017/18. 71 erhielten am Samstag während einer Feierstunde ihr Abschlüsse. 

Vergeben wurden in der Aula der Universität auch die Preise für die beste Habilitation, Promotion und gute Lehre.

Begrüßt wurden sie von Prof. Dr. Michael P. Schön, Dekan für Allgemeine Akademische Angelegenheiten an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Er übernahm auch die Übergabe der Abschlussurkunden an die angehenden Mediziner. Unterstützung fand Schön durch Prof. Lorenz Trümper und der Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Dr. Martina Wenker.

Mit dem Habilitationspreis für das Sommersemester 2017 wurde Priv.-Doz. Dr. Thomas Horst Fischer aus der Klinik für Kardiologie und Pneumologie der UMG ausgezeichnet. Er erhielt den Preis für seine Habilitationsarbeit. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Ralf Dressel aus der Habilitationskommission.

Der Promotionspreis für das Sommersemester 2017 ging an Dr. Sören Brandenburg aus der Klinik für Kardiologie und Pneumologie für seine Doktorarbeit. Die Laudatio übernahm der Prof. Dr. Martin Oppermann.

Der „Rainer-Herken-Preis für gute Lehre“ ging an Prof. Thomas Dresbach, Institut für Anatomie und Embryologie. Ausgezeichnet wurde laut UMG sein „außergewöhnlicher Einsatz in der Lehre und sein hervorragender Unterricht in der Anatomie“. Die Laudatio hielt Fachschaftspräsident Florian Krause. Alle Preise werden vom Verein der Freunde und Förderer der Medizinischen Fakultät der Georgia Augusta zu Göttingen e.V. vergeben.

Zudem wurden elf Doktorjubiläen gefeiert: Dr. Stephan Bartels, Vorsitzender der Ärztekammer Niedersachsen in Göttingen, übergab die Urkunden an Dr. Claus-Dieter Ansinn, Dr. Peter Arnold, Dr. Liesel Bode-Diesner, Dr. Hans-Jürgen Dallmeyer, Dr. Angela Falb, Dr. Hartmut Hase, Dr. Helmut Kapinsky, Dr. Karl-Friedrich Samwer, Dr. Gisela Schulze, Dr. Holle-Elke Trettin-Nast und Dr. Patric von Löwis of Menar.

Am Ende der Veranstaltung, die musikalisch umrahmt wurde von Camerata Medica, stand dann – wie immer – das Ablegen des „Genfer Gelöbnis“ aller Absolventen.

Mehr Mediziner: Absolventenfeier der Medizinischen Fakultät der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). In der Aula der Universität am Wilhelmsplatz legten die Ärzte das Genfer Gelöbnis ab und stellten sich davor zum Erinnerungsfoto auf.

Stichwort: Genfer Gelöbnis

Die Genfer Deklaration – auch als Deklaration von Genf oder Genfer Gelöbnis bezeichnet – wurde im September 1948 auf der 2. Generalversammlung des Weltärztebundes in Genf verabschiedet. Sie soll eine zeitgemäße, ohne religiösen Kontext bestehende Version des Eids des Hippokrates darstellen und wurde mehrfach überarbeitet – zuletzt 2017. Sie ist in die Berufsordnung für die deutschen Ärzte übernommen worden und deren Präambel vorangestellt. Inhalt ist auch: „Als Mitglied des medizinischen Berufsstandes gelobe ich feierlich, mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen. Die Gesundheit und das Wohlbefinden meines Patienten wird oberstes Gebot meines Handelns sein. Ich werde die Autonomie und Würde meines Patienten respektieren. Ich werde den größten Respekt für das menschliche Leben wahren. [...]“

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