Erlös

15.000 Euro vom "Herrenabend" für Elternhaus und Kimbu

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Termin in Göttingen: Vertreter des Herrenabends überreichten die finanzielle Unterstützung an das Elternhaus für das krebskranke Kind und den Verein Kimbu.

Göttingen. Über eine Spende von jeweils 7500 Euro können sich das Elternhaus für das krebskranke Kind und der häusliche Kinderkrankenpflegedienst Kimbu in Göttingen freuen.

Das Geld kam beim „Herrenabend“ in Harriehausen im Landkreis Northeim zusammen.

Dort treffen sich einmal im Jahr etwa 200 Vertreter aus Politik, Kultur und Gesellschaft zu einem zünftigen Schlachteessen – übrigens nicht mehr nur Männer. Mit der Einladung werden die Gäste zu einer Spende aufgerufen. Als Redner werden bekannte Persönlichkeiten eingeladen. So waren schon Christian Wulf, Sigmar Gabriel, Martin Kind oder Dirk Roßmann dabei.

Bereits seit über 25 Jahren engagieren sich Bürger aus Bad Gandersheim, Seesen und Umgebung für das Göttinger Elternhaus und Kimbu. Beide Einrichtungen sind für die Unterstützung dankbar, denn die Leistungen der Krankenkassen decken nicht die Kosten. „Wir haben in 26 Jahren schon weit über 600 000 Euro an die beiden Göttinger Institutionen gespendet“, sagt Dieter Brinkmann, Organisationsleiter des Herrenabends.

Kimbu versorgt kranke Kinder in einem Umkreis von 80 Kilometern rund um Göttingen, wodurch hohe Fahrtkosten entstehen. Das Elternhaus kann zwar die Übernachtungskosten mit den Krankenkassen abrechnen, aber viele Leistungen der Mitarbeiter, wie die psychosoziale Begleitung oder die Nachsorge, können nur über Spenden finanziert werden. „Diese Aktion ist wirklich einmalig“, sagt Otfried Gericke, Mitglied im Vorstand der beiden Vereine ist.

„Wir kennen keine Benefizveranstaltung, die über einen so langen Zeitraum so viel Spenden für unsere Einrichtungen erbracht hat“, sagt Gericke.

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