Vertretung der Unternehmen besteht seit 150 Jahren

150. Kammergeburtstag: IHK will Fachkräfte für Betriebe fördern

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150 Jahre Industrie- und Handelskammer: (von links) Hauptgeschäftsführer Dr. Horst Schrage, IHK-Wirtschaftsausschuss-Vorsitzende Birgitt Witter-Wirsam, Uni-Präsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel und IHK-Geschäftsstellenleiter Dr. Martin Rudolph mit einem historischen Geschäftsbericht.

Göttingen. Vor 150 Jahren wurden mit den Handelskammern Göttingen und Osterode zwei Vorgänger der heutigen Industrie- und Handelskammer (IHK) gegründet. Grund genug für einen Jubiläumsabend.

Dabei wies IHK-Präsident Dr. Horst Schrage darauf hin, dass die berufliche Bildung der Schwerpunkt der Arbeit der Kammer in den kommenden Jahren bleiben werde. „Wir werden es uns nicht leisten können, Jugendliche, die in der Schule nicht so erfolgreichen waren, nicht mitzunehmen.“ Es werde mit Blick auf den demographischen Wandel immer wichtiger, ausgebildete Fachkräfte für die Unternehmen zu gewinnen.

Außerdem werde sich die IHK weiterhin bei der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt engagieren, kündigte er bei der Festveranstaltung in der Alten Mensa vor zahlreichen Gästen an. Der IHK gehören alle Unternehmen und Gewerbetreibende an. Ausnahmen bilden Handwerksbetriebe, landwirtschaftliche Betriebe und Freiberufler, die nicht ins Handelsregister eingetragen sind. Die IHK Hannover, deren Zuständigkeitgebiet von Göttingen über Hannover bis nach Diepholz reicht, vertritt 150 000 Unternehmen.

Hier einige Daten aus der 150-jährigen Geschichte der IHK in der Region Südniedersachsen:

1866: Gründung der Handelskammern Göttingen und Osterode;

1871: Erste Kammerreform: Osterode zu Göttingen;

1886: gescheiterter Versuch einer Dreierfusion Hildesheim-Göttingen-Goslar;

1905: Bezug neuer Räume in Göttingen: Hospitalstraße 1, zuvor Goethe-Allee 23;

1911: „Mitteilung der Handelskammer Göttingen“ als Informationsmedium erscheint erstmals;

1922: Übernahme der Göttinger Handelsschule;

1923: Druck von Notgeld im Nennwert von einer Billion Mark;

1924: Einführung der Bezeichnung IHK; erstes eigenes IHK-Gebäude (Rote Straße 19);

1929: Übernahme der Handelsschule Einbeck;

1931: Fusion Hildesheim, Göttingen und Goslar zur IHK Südniedersachsen;

1933: Gleichschaltung der IHK in der NS-Diktatur;

1935: Turnusmäßige Verlagerung des IHK-Sitzes von Göttingen nach Hildesheim;

1973: Fusion der IHK Hannover und Hildesheim zur heutigen IHK Hannover;

1996: Bezug des aktuellen Gebäudes in Göttingen an der Bürgerstraße 21.

Kontakt: IHK Hannover, Geschäftsstelle Göttingen, Bürgerstraße 21, 37073 Göttingen,          Tel. 05 51/70 71 00, E-Mail: goettingen@hannover.ihk.de

www.hannover.ihk.de

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