19-Jähriger in Göttingen niedergestochen und schwer verletzt

Göttingen. Durch einen Stich in den Hals ist am Sonntag gegen 3.30 Uhr ein 19-Jähriger vor einem Studentenwohnheim in Göttingen schwer verletzt worden. Er wurde ins Krankenhaus gebracht.

Laut Polizei kam es nach einer Veranstaltung vor dem Mahatma Gandhi Haus an der Theodor-Heuss-Straße zu einem Streit zwischen zwei Jugendgruppen. Die Auseinandersetzung eskalierte. Schließlich kam es zu dem Messerstich. Über Handy alarmierten Zeugen den Rettungsdienst. Der schwer verletzte Göttinger wurde in ein Krankenhausgebracht. Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht.

Aktualisiert um 9.50 Uhr

Der 17-jährige mutmaßliche Täter, der offenbar leichte Verletzungen erlitt, floh mit einem 18-jährigen Freund zunächst vom Tatort. Beide wurden später von der Polizei in der Nähe des Uni-Klinikums aufgegriffen. Laut Polizei war bei dem Vorfall Alkohol im Spiel. Bei dem 17-Jährigen und dem 18-Jährigen wurden Alkoholwerte von etwa einem Promille ermittelt.

Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wurden der 17-Jährige und sein Begleiter nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Polizei ermittelt nun gegen beide jungen Männer wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. (bsc)

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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