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20 weitere Stolpersteine erinnern in Göttingen an jüdische Opfer des Nationalsozialismus

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Von: Bernd Schlegel

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20 weitere Stolpersteine erinnern ab sofort in Göttingen an Opfer des Nationalsozialismus: Sie wurden von Nico Kuschmierz (links) und Thomas Tusch vom städtischen Bauhof erfuhren. Außerdem erfuhren die Teilnehmer mehr über das Leben der Menschen, an die erinnert wird.
20 weitere Stolpersteine erinnern ab sofort in Göttingen an Opfer des Nationalsozialismus: Sie wurden von Nico Kuschmierz (links) und Thomas Tusch vom städtischen Bauhof erfuhren. Außerdem erfuhren die Teilnehmer mehr über das Leben der Menschen, an die erinnert wird. © Bernd Schlegel

20 weitere Stolpersteine erinnern in Göttingen an jüdische Opfer des Nationalsozialismus. Sie wurden in dieser Woche verlegt.

Göttingen - Bei der Verlegung der neuen Stolpersteine erfuhren die Teilnehmer viel über das Leben der Opfer, an die erinnert wird. Seit dem Jahr 2013 werden in Göttingen Stolpersteine verlegt. Da Stolperstein-Künstler Gunter Demnig diesmal nicht selbst anwesend sein konnte, übernahmen Nico Kuschmierz und Thomas Tusch vom städtischen Bauhof die Verlegung.

Anja Krause, Dezernentin für Soziales, Kultur und Gesundheit macht deutlich: „Die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus und ihre Ermordung ist zentraler Bestandteil der Göttinger Erinnerungskultur. Schritt für Schritt arbeiten wir unsere Vergangenheit auf.“ Die Verlegung von Stolpersteinen ist dabei aus ihrer Sicht ein wichtiger Baustein. Sie freute sich, dass sich auch diesmal Nachkommen Opfer, an die erinnert werden, dabei waren. Stolpersteine werden in Göttingen nur dann verlegt, wenn die Nachfahren zustimmen. Für einige der Stolpersteine übernahm diesmal die Polizei die Patenschaft.

An folgenden Stellen wurden diesmal Stolpersteine verlegt. Hier Auszüge aus Erinnerungen an die Opfer, die bei den Stolpersteinverlegungen verlesen wurden:

Eine Übersicht über die Göttinger Stolpersteine gibt es hier. (Bernd Schlegel)

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