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25.000 Euro kurz vor Weihnachten: Ein Schub fürs Kinderhospiz Sternenlichter

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Von: Per Schröter

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Überwältigt zeigten sich Maren Iben und Gabriele Pfahlert (von rechts) von der DRK-Schwesternschaft, als Bioventure-Gründer Dr. Erik Hoppe (Mitte) und sein Co-Geschäftsführer Nico Straub den Spendenscheck über 25 400 Euro ausfüllten und überreichten.
Überwältigt zeigten sich Maren Iben und Gabriele Pfahlert (von rechts) von der DRK-Schwesternschaft, als Bioventure-Gründer Dr. Erik Hoppe (Mitte) und sein Co-Geschäftsführer Nico Straub den Spendenscheck über 25 400 Euro ausfüllten und überreichten. © Per Schröter

Das ist eine wichtige Unterstützung für das künftige Kinder- und Jugendhospiz „Sternenlichter“. Pünktlich zum Weihnachtsfest gab es großzügige finanzielle Hilfe.

Göttingen – Die Finanzierung der Ausstattung des künftigen Kinder- und Jugendhospizes Sternenlichter in Göttingen, für das 2023 der Grundstein gelegt werden soll, ist leichter geworden. Die Verantwortlichen waren regelrecht überwältigt, als ihnen von der Göttinger Investmentgesellschaft Bioventure eine Spende in Höhe von 25 400 Euro überreicht wurde.

„Ich war zutiefst beeindruckt, als ich kürzlich die Initiatorinnen dieser großartigen Initiative zum Bau des Sternenlichter-Hospizes kennenlernte“, sagt Bioventure-Gründer Dr. Erik Hoppe. Als Göttinger Bürger und ganz besonders als Vater sei er „dankbar für das außerordentliche Engagement“ all jener, die dazu beitragen würden, dass es künftig eine solche Einrichtung für Kinder und junge Menschen mit lebensverkürzenden Krankheiten sowie deren Eltern geben wird. „Eine Einrichtung wie diese in der Mitte Deutschlands ist sehr wichtig und die Arbeit, die dort geleitet wird, verdient höchsten Respekt“, so Hoppe.

Das Geld für die Spende stammt zum Teil von Bioventure selbst (8000 Euro), zum deutlich größeren Teil aber von zahleichen Investoren aus dem Unternehmensnetzwerk, die kurz vor Weihnachten einem entsprechenden Spendenaufruf der Geschäftsführung gefolgt waren.

Wie hoch die Summe am Ende ausfiel, erfuhren die Mitglieder der DRK-Schwesternschaft Georgia-Augusta, die das Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter später einmal betreiben wird, erst, als Dr. Erik Hoppe den Betrag in den mitgebrachten Spendenscheck eintrug. Und alle waren von den Socken.

Das Geld werde nach Angaben von Gabriele Pfahlert, der stellvertretenden Oberin der Schwesternschaft, in den Aufbau und die Ausstattung des Hospizes fließen. Weil bei weitem nicht alle Kosten von den Krankenkassen übernommen werden, sei man sowohl für die Ausstattung als auch später für den Betrieb der Einrichtung auf Spenden angewiesen.

„Von der Einrichtung eines Therapiebadezimmers über den Kauf spezieller Pflegebetten bis hin zu besonderen Einrichtungsgegenständen wie einer Therapieliege oder einem Gurtlifter muss vieles angeschafft werden, für das es keine öffentliche Förderung gibt“, erläuterte Pfahlert.

Entstehen wird die stationäre Einrichtung am Helvesanger im Göttinger Ortsteil Grone. Für die bauliche Umsetzung des über sieben Millionen Euro teuren Projektes ist die Casa Gutingi Verwaltungs GmbH, eine Tochtergesellschaft der Sparkasse Göttingen, verantwortlich, die das Gebäude anschließend an die DRK-Schwesternschaft vermieten wird.

Nach der Fertigstellung soll der Neubau auf insgesamt rund 1600 Quadratmetern zwölf Plätze für Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 27 Jahren mit ihren Familien aus einem Umkreis von 150 Kilometern bieten. Nachdem sich der Baubeginn wegen umfangreicher Planungsarbeiten mehrfach verzögert hatte, soll im kommenden Frühjahr der Grundstein gelegt werden.

Mit der Fertigstellung des Hospizes wird im Jahr 2025 gerechnet.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter sternenlichter-goettingen.de

Von Per Schröter

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