25-Jahr-Feier der HAWK in Göttingen

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HAWK Vizepräsident Dr. Marc Hudy bei der 25-Jahr-Feier der Fachhochschule.

Göttingen. Mit einem Empfang am Donnerstag hat die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) das 25-jährige Bestehen der Fakultät gefeiert.

Die HAWK in Göttingen will ihre Erfolgsgeschichte bei der praxisorientierten Ausbildung von Studenten und in der Forschung fortschreiben. Das machte ihr Vizepräsident Dr. Marc Hudy bei der 25-Jahr-Feier der Fachhochschule deutlich. „Wir sind die Ideen- und Bildungsschmiede der Region.“ Jeder Student, der die HAWK mit einem Abschluss verlässt, nicht ins Ausland gehe, unterschreibe einen Arbeitsvertrag, lobte Hudy das praxisorientierte Studium, das schon die Gründer vor einem Vierteljahrhundert in enger Kooperation mit Betrieben eingefordert hatten.

Neue Felder sollen jetzt mit dem in Zusammenarbeit mit dem Göttinger Uni-Klinikum entstandenen Gesundheitscampus erschlossen werden, insbesondere im Bereich der Pflege- und Therapiewissenschaften.

Im Bereich der Forschung steht der Neubau für die Fakultät der Naturwissenschaften und Technik in den Startlöchern. Rund fünf Millionen Euro stehen dafür bereit.

Die Staatssekretärin im niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Andrea Hoops, sicherte der HAWK die Unterstützung der Landesregierung bei ihren Plänen zu. „Die HAWK ergänzt sich bestens mit der Uni“, würdigte die Staatssekretärin.

Die Zeichen stehen auch personell auf Wachstum. Im vergangenen Jahr sei der Stellenplan um 30 angewachsen, in diesem Jahr sei er noch einmal um sieben aufgestockt worden, sagte Hoops.

Nach Angaben der HAWK betreuen zurzeit 21 Professoren und rund 60 Mitarbeiter in der Forschung rund 750 Studenten, darunter 121 Frauen. Angeboten werden die Studiengänge Präzisionsmaschinenbau, Elektrotechnik/Informationstechnik, Physikalische Technologien sowie Laser- und Plasmatechnik.

300 Forschungsschwerpunkte

Laser- und Plasmaforschung sind die Aushängeschilder der HAWK. Sie gehört zu den zehn führenden von rund 300 Forschungsschwerpunkten an Fachhochschulen in Deutschland. Bereits 2012 gelang es der HAWK, das Anwendungszentrum für Plasma und Photonik des Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik samt Neubau an den Standort Zietenterrassen zu holen.

Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, der bereits als Landtagsabgeordneter in Hannover die Gründung der HAWK begleitet hat, lobte die Ausbildung von „maß geschneiderten Fachkräften“. (zhp)

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