Lokale, regionale und überregionale Künstler auf der Bühne

3. Göttinger KlubKultura: Volle Clubs mit Livemusik

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Zehn Locations, über 30 Bands, ein Ticket: Das war die dritte KlubKultura in Göttingen. 

Göttingen. Zehn Locations, über 30 Bands, ein Ticket - das ist die KlubKultura in Göttingen. Das Festival gibt es nun bereits zum dritten Mal in der Universitätsstadt.

Am Freitagabend traten Bands und Künstler der unterschiedlichsten Genres, klein und fein, soft und sweet, hart und heftig, auf. Das Armbändchen, was es im Vorverkauf für sieben und an der Abendkasse für zehn Euro gab, galt dabei als Eintrittskarte für alle Clubs und die anschließenden „Aftershow“-Partys.

„Der Anspruch der KlubKultura ist es, lokale, regionale und überregionale Künstler auf die Bühnen der Stadt zu holen und Besucher jeder Altersstruktur zu begeistern“, sagt Bea Roth vom Veranstalterteam. Und das Konzept geht auf. Je später der Abend, umso voller waren die Clubs.

Vor den Auftritten sind einige Künstler bereits als Walking Acts durch die Fußgängerzone gegangen und haben auf ihre Auftritte aufmerksam gemacht.

So auch „The WagonWheels“ aus Göttingen. Sie brachten gleich eine ganze Menge Fans zu ihrem Auftritt ins Déjà Vu in der Düsteren Straße mit. So war die Kneipe bereits um 20 Uhr brechend voll. Kein Wunder, bei den sagenhaften Stimmen von Sängerin Sandra Kawka und Helen Landzettel sowie Tim Kammann an der Gitarre. Durch ihren mehrstimmigen Gesang, Gitarrenwechsel und Soloeinlagen, u.a. von der Violine, haben die drei Studenten ihren eigenen Stil kreiert und so aus bekannten Songs erfrischend neue Kompositionen geschaffen.

Härtere Klänge gab es hingegen im Exil an der Weender Landstraße. „Tuba & the real thing“ spielten authentischen Rock, gepaart mit Einflüssen aus Funk Blues und Hard Rock. Aus Witzenhausen sind die drei Freundinnen Katja, Susanne und Sofia nach Göttingen gekommen. Sie haben aus der HNA von dem Musikabend erfahren und müssen erst einmal die Clubs suchen, weil sie sich nicht so gut in der City auskennen. Zu Beginn wollen sie sich „Frau Pauli“ im Heartbeat anhören.

Auch das Dots im Börner-Viertel ist gut gefüllt, hier befindet sich die Bühne unter freiem Himmel in einem Innenhof. Nur wenige Meter weiter, am Vinyl Reservat in der Roten Straße, ist vor dem Plattenladen fast mehr los als innen.

Kritik gab es darüber, dass parallel das „Göttinger 7 Indoor-Festival“ veranstaltet wurde. Durch zwei zeitgleiche Festivals in der Göttinger Innenstadt verschenke man einen Abend im Partkalender der Stadt, so ein Kenner der Szene. 

KlubKultura in Göttingen: 30 Bands sielten an zehn Locations

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