Unterstützung für Vereine Elternhilfe und Kimbu

30.000 Euro von Herrenabend-Spendern für zwei Göttinger Vereine

Spendenübergabe nach dem „Herrenabend“
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Spendenübergabe nach dem „Herrenabend“: Schecks gab es von Organisator Dieter Brinkmann (Mitte) für die Vertreter von Verein Elternhilfe Göttingen, Otmar Gericke (links), und den Verein Kimbu.

Spendenaktionen sind im Corona-Jahr 2020 rarer geworden. Manche Organisatoren aber gehen außergewöhnliche Wege, um dennoch Geld für den guten Zweck zu sammeln – wie die Veranstalter des „Herrenabends“ für schwerkranke Kinder, aus dem eine stattliche Spendensumme für zwei Göttinger Einrichtungen hervorging.

Göttingen/Northeim – Große Freude herrschte nach der Spendenübergabe bei den Verantwortlichen der Vereine „Elternhilfe für das krebskranke Kind“ und „Kimbu – Häusliche Kinderkrankenpflege“, denn sie erhalten den Erlös des Herrenabends, nämlich 30 000 Euro.

„Erstmals konnte unser Herrenabend in diesem Jahr nicht stattfinden. Die Corona-Pandemie hat uns, wie so vielen anderen auch, einen Strich durch die Rechnung gemacht“, berichtete der Sprecher des Organisationsteams, Dieter Brinkmann. Die „Herren“ aber ließen sich dennoch nicht bitten, sie spendeten kräftig, auch ohne zusammenzukommen. „Ich bin sehr stolz darauf, dass wir 30 000 Euro an die beiden Vereine übergeben dürfen“, freut sich Brinkmann.

Er und die anderen Mitglieder des Organisationsteams laden seit fast 30 Jahren regelmäßig im März etwa 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Herrenabend bei Bier und Schlachteplatte in Traupes Tenne nach Harriehausen (Kreis Northeim) ein. Ebenfalls Tradition ist dabei das Sammeln von Spenden für die Versorgung von schwerkranken sowie hilfebedürftigen Kindern und Jugendlichen, für die die beiden Göttinger Vereine stehen.

Stellvertretend für das Organisationsteam, dem noch Sigrun Traupe, Horst Traupe, Jochen Neidhardt, Detlef Macke und Nils-Daniel Vogt angehören, überreichte Dieter Brinkmann die Spende nun an die Verantwortlichen des Elternhauses und Kimbu. Brinkmann sprach von einer „wertvollen Arbeit“, die diese Einrichtungen über die Mitarbeiter für Kinder, Jugendliche und deren Angehörigen leisteten. Das Geld helfe auch dabei, dass es damit weitergehen könne.

Vertreter des häuslichen Pflegedienstes für schwerkranke Kinder, Kimbu, und der Elternhilfe, die auch das „Elternhaus“ an der Uni-Klinik betreibt, schilderten, wie wichtig die Arbeit auch in Corona-Zeiten ist, die durch Infektionsschutz-Regeln zudem beeinflusst wird: Gerade bei schwerkranken und hilfebedürftigen Kindern und Jugendlichen sei der Kontakt zu ihren Familien, den Eltern und Geschwistern äußerst wichtig, was natürlich nicht immer leicht sei. Am Ende stand ein großes Dankeschön an die Spender. (Thomas Kopietz)

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