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300 Beschäftigte von Uni-Klinik in Göttingen im Streik

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Von: Thomas Kopietz, Bernd Schlegel

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Vor dem Haupteingang der Universitätsmedizin versammelten sich die am Freitag die Streikenden aus der UMG-Klinikservice GmbH.
Vor dem Haupteingang der Universitätsmedizin versammelten sich die am Freitag die Streikenden aus der UMG-Klinikservice GmbH. © Bernd Schlegel

Etwa 300 Beschäftigte der Klinikservice GmbH der Universitätsmedizin Göttingen sind im Streik. Sie fordern deutlich mehr Lohn.

Göttingen - Die Universitätsmedizin will laut der Gewerkschaft Verdi eine Reallohnsenkung bei der Service-Tochter UMG-Klinikservice GmbH erreichen. Deshalb ruft Verdi am Freitag (25.11.2022) die Beschäftigten in Göttingen zum Streik auf.

Kein leichter Entschluss zum Streik

Ein Gewerkschaftssekretär erklärte, dass man es sich nicht leicht gemacht habe mit dem Streikbeschluss. „Die Arbeitgeberseite hat jedoch weder auf klare Signale, noch auf die eigenen großen Probleme bei der Personalgewinnung angemessen reagiert.“

Die Forderungen der Klinik-Beschäftigten

Hier die zentralen Mindest-Forderungen auf einen Blick:

Zuletzt hatte die UMG angeboten, die Entgelte Anfang 2023 um vier Prozent Anfang 2024 um weitere 3,85 Prozent zu erhöhen, sowie 2022 bis 2024 pro Jahr 500 Euro als abgabenfreie Einmalzahlung zu gewähren. Das sei allerdings viel zu wenig, zumal der Tarifvertrag bereits Ende Januar 2022 ausgelaufen ist und es seitdem keine Erhöhung gegeben habe, so der Gewerkschaftssprecher. 2020 hatte es nach einem Streik bei der UMG-Klinikservice GmbH eine Einigung gegeben. (Thomas Kopietz/Bernd Schlegel)

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