Gedenken an Atomunfall

35 Jahre Tschernobyl: Stadt Göttingen hisst „Mayors for Peace“-Flagge

Die „Mayors for Peace“-Flagge
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Die „Mayors for Peace“-Flagge ist am heutigen Montag erneut in Göttingen gehisst. (Archivfoto)

Vor 35 Jahren explodierten Teile des Atomkraftwerks Tschernobyl. Zur Erinnerung daran hat die Stadt Göttingen am heutigen Montag (26.04.2021) die „Mayors for Peace“-Flagge am Hiroshimaplatz vor dem Neuen Rathaus gehisst.

Göttingen – Die Auswirkungen der Reaktorkatastrophe von 1986 sind bis heute in Deutschland messbar.

„Ob Kernreaktor-Unfall oder gezielter Einsatz von Atomwaffen – die humanitären Folgen sind jeweils katastrophal“, sagt Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD). Deshalb setze er sich konsequent für eine nukleare Abrüstung ein. Auch die Bundesrepublik sei gefordert, beispielgebend mitzuwirken und dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten. Eine friedliche und sichere Zukunft lasse sich nur ohne Atomwaffen gestalten, so Köhler.

Die Organisation „Mayors for Peace“, ist ein von der Stadt Hiroshima geführtes, weltweites Städtebündnis mit etwa 8000 Mitgliedern, darunter 700 Städte in Deutschland. Auch Göttingen ist dabei. Das Ziel der Bewegung Mayors ist es, sich für eine atomwaffenfreie Welt einzusetzen. (Bernd Schlegel)

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