Zahlreiche Straftaten

57-Jähriger randaliert im Göttinger Bahnhof: Polizei nimmt ihn in Gewahrsam

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Der Eingang zum Bahnhof Göttingen: Die Bundespolizei nahm einen 57-Jährigen in Gewahrsam.

Die Bundespolizei nahm am Mittwoch in den Morgenstunden einen 57-jährigen psychisch kranken Mann im Bahnhof Göttingen in Gewahrsam. Er soll die Toilettenanlage verwüstet und in einer Bäckerei randaliert haben.

  • Die Bundespolizei nahm im Bahnhof Göttingen einen 57-Jährigen in Gewahrsam
  • Er hat Hausverbot. Trotzdem hielt er sich in der Station auf.
  • Der Mann soll die Toilettenanlage verwüstet und in einer Bäckerei für Randale gesorgt haben.

„Als die Bundespolizisten wegen einer Straftat in den Göttinger Bahnhof gerufen wurden, ahnten sie schon, welchen Tatverdächtigen sie antreffen würden“, heißt es im Polizeibericht zu dem Fall. Ein „umfangreich polizeibekannter Mann“ hatte die Toilettenanlage verwüstet und dabei sämtliche Schlösser mit Sekundenkleber beschädigt sowie ein Monitorkabel durchtrennt. Der Tatverdächtige hat ein Hausverbot für den Bahnhof.

Das hält ihn aber nach Polizeiangaben nicht davon ab, immer wieder dort aufzutauchen. Nach der Anzeigenaufnahme erteilten die Beamten dem Mann aus dem Landkreis Göttingen einen Platzverweis.

Schon eine Stunde später war der 57-Jährige wieder da. Diesmal randalierte er in einer Bäckerei und beleidigte das Personal und die Kunden. Die Beamten nahmen den Mann in Schutzgewahrsam und verständigten Richter und Amtsarzt, die nun wiederholt über das weitere Verfahren entscheiden müssen.

Gegen den psychisch kranken Mann wurden allein bei der Bundespolizei in den Jahren 2019 und 2020 bisher insgesamt 291 Straftaten gezählt. 102 Mal wurde er wegen diverser Fahndungsausschreibungen in amtliches Gewahrsam genommen. 64 Gefahrenabwehrmaßnahmen wurden gegen ihn getroffen und insgesamt elf Ordnungswidrigkeiten angezeigt.  bsc

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