"Matula" kommt in die Uni-Stadt

Die 68er in Göttingen: Claus Theo Gärtner berichtet als Zeitzeuge

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Zu Besuch: Der Schauspieler Claus Theo Gärtner wird über die 68er-Bewegung in Göttingen sprechen.

Göttingen. Die 68er-Bewegung in Göttingen: Das Städtischen Museum Göttingen hat den Zeitzeugen und Schauspieler Claus Theo Gärtner zu einem Gesprächsabend nach Göttingen eingeladen.

Beginn ist am Freitag, 10. August, um 19 Uhr im Alten Rathaus. Der Abend ist Teil der Sonderausstellung „Klappe auf! 68er Bewegung in Göttingen“.

Viele kennen den kantigen Detektiv Josef Matula aus der Krimireihe „Ein Fall für Zwei“, aber nicht allen ist bekannt, dass der Schauspieler Claus Theo Gärtner Wurzeln in Göttingen hat. 1966 hat Gärtner am Deutschen Theater (DT) unter Heinz Hilpert debütierte. Gärtner war während seiner Göttinger Zeit in der 68er-Bewegung und im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) aktiv.

Gemeinsam mit Gralf-Edzard Habben, Bühnenbildner am Deutschen Theater, gründete er 1968 die Kneipe Audimin, die zu einem beliebten Treffpunkt der Studenten- und Schülerbewegung wurde.

Claus Theo Gärtner hat diese bewegte Zeit in Göttingen hautnah miterlebt. Er war als Akteur und Beobachter ein wichtiger Teil der 68er-Bewegung in der Uni-Stadt.

Der Eintritt kostet neun Euro. Karten gibt es im Vorverkauf im Städtischen Museum am Ritterplan.

Weitere Infos gibt es hier.

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